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Frauenfußball: Regionalliga-Meister: Eintracht-Höhenflug hält unvermindert an

Am letzten Spieltag haben sich Eintracht-Fußballerinnen die Meisterschaft gesichert.
Energisch: Eintrachtlerin Kaho Fushiki (rechts) gewinnt das Kopfballduell. Ab Montag müssen sie und ihre Teamkolleginnen noch drei Mal richtig zur Sache gehen, wenn es mit dem Aufstieg klappen soll. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Energisch: Eintrachtlerin Kaho Fushiki (rechts) gewinnt das Kopfballduell. Ab Montag müssen sie und ihre Teamkolleginnen noch drei Mal richtig zur Sache gehen, wenn es mit dem Aufstieg klappen soll.
Frankfurt. 

Das 2:1 im Heimspiel gegen Schlusslicht ETSV Würzburg bedeutete für Eintracht Frankfurt den Titelgewinn in der Frauenfußball-Regionalliga Süd, aber (noch) nicht den Aufstieg.

Aufgrund der Neugestaltung der Zweiten Liga, die in der kommenden Saison eingleisig ist (bisher Staffel Süd und Nord), muss noch eine Relegation bestritten werden, die in zwei Gruppen aufgeteilt ist. Die Eintracht trifft in ihrer Gruppe auf den Nord-Zweitligisten USV Jena II sowie die Regionalligisten FC Speyer (Südwest-Zweiter) und Süd-Vizemeister SV Weinberg. Los geht es mit den entscheidenden Spielen am Pfingstmontag (21. Mai).

Vorher steht am Mittwoch aber noch das Halbfinale im Hessenpokals beim Hessenligisten Opel Rüsselsheim an. Anpfiff im Stadion am Sommerdamm ist um 20 Uhr.

Auf dem Papier war das Duell Erster gegen Letzter eine klare Angelegenheit – auf dem Spielfeld stellte es sich anders dar. Würzburg erwies sich als unangenehmer Gegner, wenn auch die Eintracht mehr vom Spiel hatte und durch Jill Fournier, Vanessa Klich und Rosalie Sirna die ersten Chancen verbuchte. Den Führungstreffer erzielten dann aber die Gäste, die eine Frankfurter Unaufmerksamkeit in der Abwehr durch Marie Seeger nutzten (19.). Dennoch blieb die Eintracht dominant, während sich Würzburg vor allem auf die Defensive konzentrierte. Es folgten etliche Möglichkeiten zum Ausgleich, aber weder Annika Leber und Kanako Fuse noch Fournier brachten den Ball im Tor unter.

Auch nach dem Seitenwechsel machte die Eintracht Druck. Ein Eckball von Kaho Fushiki leitete schließlich den Ausgleich ein: Inga Jöst sprang am höchsten und köpfte zum 1:1 ein (62.). Nur vier Minuten später erkämpfte sich Leber in Höhe der Mittellinie den Ball und schloss den Sololauf zum 2:1 ab (66.). In der Nachspielzeit versuchten es die Gäste noch einmal mit einem Freistoß von der Strafraumgrenze, doch die Frankfurter Defensive warf sich geschlossen in den Schuss und verhinderte das 2:2.

Zweiter Titel in Folge

In der ersten Saisonhälfte hatte es nicht danach ausgesehen, dass die Eintracht bis zum Schluss um die Meisterschaft spielen würde. Erst ab dem zehnten Spieltag ging es kontinuierlich bergauf, in der Rückrunde gab es zehn Siege in zwölf Spielen. Ein weiterer Rückschlag war der Rücktritt von Trainer Christian Yarussi aus persönlichen Gründen, der den Höhenflug der Eintracht überhaupt erst möglich gemacht hatte. Der Argentinier hatte die Eintracht im Abstiegsjahr 2015/16 übernommen und nach dem Absturz in die Hessenliga auf direktem Weg zum Titel und zurück in die Regionalliga geführt. Nach Yarussis Ausscheiden kümmerten sich Tina Wunderlich, Gritt Broening und U16-Juniorinnen-Trainer Carlos Pereira mit Erfolg um die Mannschaft. Zur neuen Saison übernimmt ein neuer Trainer, dessen Vertrag bereits unterzeichnet ist und der in Kürze vorgestellt werden soll.

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