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Fußball-Hessenliga: Neu-Isenburg will sich im Derby in Dreieich teuer verkaufen

Derby, Teil zwei. Heute stehen sich Hessen Dreieich und die Spvgg. Neu-Isenburg zum zweiten Mal in der laufenden Saison gegenüber. Das Hinrundenspiel gewannen die Dreieicher am Ende doch deutlich mit 3:0.
Ein „Dreikampf“ aus dem Hinspiel: Beteiligt sind die „Hessen“ Alban Lekaj (links) und Zubayr Amiri sowie der Neu-Isenburger Patrick Albert. Foto: Hartenfelser (Hartenfelser) Ein „Dreikampf“ aus dem Hinspiel: Beteiligt sind die „Hessen“ Alban Lekaj (links) und Zubayr Amiri sowie der Neu-Isenburger Patrick Albert.
Offenbach. 

Die Ausgangslage ist klar: Hessen Dreieich will mit einem Sieg am heutigen Freitagabend (19.30 Uhr) seine Führungsposition in der Fußball-Hessenliga festigen. Für die Spvgg. 03 Neu-Isenburg ist das Derby „ein Bonusspiel. Wichtig ist die Partie eine Woche später gegen Steinbach, da müssen wir wieder punkten“, sagt ihr Trainer Peter Hoffmann.

„Wir freuen uns auf das Spiel, gerade weil es ein Derby ist. Die Vorbereitung war lang und alle im Verein können kaum erwarten, dass es wieder losgeht. Wir sind auf jeden Fall gewappnet“, sagt Dreieichs Trainer Rudi Bommer. Die Pause dauerte letztlich zwei Wochen länger als geplant, nachdem das Nachholspiel des Spitzenreiters Ende Februar in Fulda ausfiel und die Dreieicher am vergangenen Wochenende spielfrei waren.

Die Neu-Isenburger spielten dagegen bereits wieder um Punkte, gewannen am Samstag beim FSC Lohfelden mit 1:0 und bauten ihren Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf drei Punkte aus. „Das war sehr wichtig“, erklärt Hoffmann, „und auch in der Regionalliga sieht es ganz gut aus, nachdem Stadtallendorf einen Punkt geholt hat.“ Die „03er“ haben die hessischen Vereine in der Vierte Liga, die die Anzahl der Absteiger aus der Hessenliga beeinflussen können, ebenso im Blick wie die Konkurrenz in der eigenen Liga.

Da bis auf Julian Dudda alle Spieler zur Verfügung stehen, hat Hessen Dreieich bei der Aufstellung die Qual der Wahl. In der Innenverteidigung steht Denis Talijan nach seiner Meniskus-Verletzung wieder bereit. Der 27-Jährige sammelte im Kreispokalspiel gegen Rot-Weiß Offenbach sowie im Testspiel gehen den FC Hanau 93 Spielpraxis. Ob es schon für einen Einsatz gegen Neu-Isenburg reicht oder doch einer der beiden US-Neuzugänge Mark Fäth und Joshua Smith in der Startelf steht, hält sich Rudi Bommer noch offen.

Im Angriff hatte zuletzt Tino Lagator die besten Karten. „Er hatte eine sehr gute Vorbereitung, da müssen die anderen beiden schauen, dass die da herankommen“, sagt Bommer über die Kontrahenten Khaibar Amani und Yves Böttler. „Yves kann aber auch hinter den Spitzen spielen.“ Diese Position war allerdings bisher für André Fließ reserviert, aber auch Toni Reljic wäre nach seiner über einjährigen Verletzungspause eine Option. „Toni hat noch Defizite im Zweikampf“, meint Bommer, „insgesamt haben wir einen Super-Konkurrenzkampf, den alle annehmen.“ Und so dürfte bei der Nominierung der Startelf auch das Bauchgefühl des Ex-Nationalspielers eine Rolle spielen.

„Wir brauchen Glück“

Bei Neu-Isenburg ändert sich im Vergleich zur Partie in Lohfelden nicht viel. Paul Schellhorn, der zuletzt krankheitsbedingt fehlte, rückt wieder in den Kader, dafür fällt Matthias Buschmann mit einem Muskelfaserriss aus.

„Wir sind klarer Außenseiter und wollen uns so teuer wie möglich verkaufen“, blickt Peter Hoffmann voraus. Und in einem Spiel ist vielleicht auch gegen den Spitzenreiter etwas möglich. „In der Hinrunde stand es zur Pause noch 0:0, dann hatten wir die Großchance zu Führung“, erinnert der Coach an das lange spannende erste Aufeinandertreffen im vergangenen September. „Wir brauchen auch das nötige Quäntchen Glück, damit wir nicht gleich in Rückstand geraten. Ganz wichtig wird sein, auf welchem Platz wir spielen“, erklärt Hoffmann, „auf dem kleinen Kunstrasen wird das gleich ein ganz anderes Spiel.“

(leo)

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