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Kreisoberliga Frankfurt: Mit Mann und Maus zum Erfolg

Kein Lichtblick im Keller: In der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt verloren die abstiegsbedrohten Teams des BSC, aus Bockenheim und Heddernheim (siehe Extra).
Kampf im Kellerduell: Rödelheims Roiz Borja Rodriguez attackiert den Heddernheimer Deniz Yatci. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Kampf im Kellerduell: Rödelheims Roiz Borja Rodriguez attackiert den Heddernheimer Deniz Yatci.
Frankfurt. 

Die TSG 51 überraschte mit einem Sieg gegen den FC Posavina. Spitzenreiter FFV Sportfreunde baute seinen Vorsprung aus.

FFV Sportfreunde – BSC Schwarz-Weiß 19 4:1 (2:0). – Die Sportfreunde waren das überlegene Team, der BSC versuchte so gut es ging dagegenzuhalten. Okan Ilkiz (16.), Robert Kohns (19.), Adem Brajanac (77.) und Gabriel Onar (88.) schossen die Tore für den Tabellenführer. Nadim Ahmed verwandelte für die Gäste einen Handelfmeter (90.). Zudem sah beim BSC Alzemin Aljusevic die Gelb-Rote Karte (86.). Sportfreunde-Trainer Mehmet Somun war mit der Leistung seiner Leute nicht ganz zufrieden: „Wir haben nicht die spielerische Dominanz abgerufen, die wir eigentlich haben. Wichtig waren aber die drei Punkte.“

TSG 51 – FC Posavina 3:2 (1:1). – Die Gastgeber begannen die Partie hochmotiviert und hatten die ersten Möglichkeiten. In der 20. Minute dann der Rückschlag: Einen Schuss von Dragan Budimir fälschte ein Abwehrspieler ins Tor ab. Die Eschersheimer brauchten einige Zeit, um den Faden wieder aufzunehmen. Doch praktisch mit dem Pausenpfiff glich Benedikt Burger aus (45.). Patrick Dorrmann brachte die TSG nach vorne (50.), aber Franjo Orsolic erzielte kurz darauf das 2:2 (59.). Die „51er“ steckten nicht auf und blieben am Drücker. Das 3:2, wieder durch Dorrmann, war der Lohn für den großen Willen (80.). „Danach haben wir mit Mann und Maus verteidigt“, erzählte TSG-Pressesprecher Sebastian Turban – mit Erfolg.

Extra: Kein Spielglück im Kellerduell

SV Heddernheim – 1. FC Rödelheim 0:2 (0:0). – Heddernheims Spielausschuss-Boss Klaus Schleicher war nach Spielschluss deprimiert, denn das Kellerduell war

clearing

FC Tempo – VfR Bockenheim 3:1 (0:1). – In der kampfbetonten Partie ging der Tabellenletzte durch Sina Shakouri in Führung (42.): Er nutzte einen Abwehrschnitzer der Gastgeber aus. Ali Can verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:1 (49.). Tempo-Trainer Zoran Marcetic meinte: „Durch den Ausgleich haben wir Flügel bekommen.“ Mato Papic traf zum 2:1 (66.) und Stefan Njegic drosch den Ball aus 25 Metern in den Winkel (89.). Zuvor mussten erst Tempo-Spieler Marko Jaksic mit „Gelb-Rot“ (80.) und dann Gästeakteur Shakouri mit der Roten Karte (81.) vom Platz. Shakouri soll einem Zuschauer den Mittelfinger gezeigt haben. Marcetic war zufrieden: „Ein Lob an die Mannschaft. Wir sind nach einem Rückstand zurückgekommen und haben Charakter gezeigt.“

FV Hausen – SG Westend 2:2 (2:1). – „Es war ein sehr nickeliges Spiel“, fasste Hausens Spielausschuss-Chef Peter Schlüßmann zusammen. Die Gäste waren zunächst das bessere Team und hatten klare Vorteile. Hausen wusste sich dann mit Kontern zu befreien. Und zwar wirkungsvoll, denn Slobodan Zivkovic (21.) und Darko Ilic (25.) brachten die Kugel im Tor unter. Dann musste Westend den nächsten Rückschlag hinnehmen: Emir Honsic sah wegen Beleidigung die Rote Karte (31.). Doch die Gäste hielten in Unterzahl erst recht dagegen. „Wir haben dann einen Schritt zu wenig gemacht“, analysierte Schlüßmann. So konnte Belmin Dzanovic auf 1:2 verkürzen (42.), Abdelhadi Assim gelang schließlich der Ausgleich (75.). Bei Westend sah Alen Tahirovic noch die Gelb-Rote Karte (87.). Bei Hausen habe „etwas der Mumm gefehlt“, meinte Schlüßmann.

Spvgg. Fechenheim – SV Griesheim Tarik 2:1 (1:1). – Anas Amjahid brachte die Griesheimer in Führung (10.). In dem umkämpften Spiel hatten die Gastgeber aber die klareren Chancen. Allein Hossain Farman hätte mehrere Tore machen müssen, er vergab jedoch. Armin Hadzic (18.) und Daniel Lotz (65., Foulelfmeter) machten es besser und drehten die Partie. Ouassim Ouass versagten vom Elfmeterpunkt die Nerven, sein Schuss war so schwach, dass Tarik-Keeper Abdelaziz Bouyiri parieren konnte (35.). Fechenheims Sportlicher Leiter Asghar Ali-Jaali war mit seinem Team sehr zufrieden, hob aber Innenverteidiger Marco Knezevic hervor: „Sein Spiel war überragend.“

Viktoria Preußen – FC Kalbach II 1:2 (1:1). – In dem temporeichen Spiel trafen zuerst die Gastgeber: Nach einer Flanke von Florian Stiepel brauchte Daniel Rother den Ball nur noch einzunicken (23.). Eine schlecht dosierte Rückgabe von Abwehrspieler Carsten Vermeer erlief sich Kalbachs Goalgetter Lukas Höll und schob ein (41.). Renato Levy hätte die „Preußen“ wieder nach vorne bringen können, doch im Eins-gegen-Eins blieb FC-Torhüter Maurice Gilzinger der Sieger (67.). Einen Freistoß aus 20 Metern verwandelte Erkan Beyazal zum Siegtreffer (85.). Dabei machte Viktoria-Torwart Rachid Döring eine unglückliche Figur, der Ball ging ins Tormanneck.

(omü)
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