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Fußball-Kreisoberliga: Makkabi-Trainer Maximilian Eilingsfeld stellt dem Verein ein Ultimatum

In der Kreisoberliga verlor der TuS Makkabi zu Hause gegen die TSG Niederrad. Nach der enttäuschenden Vorstellung will Makkabis Trainer Max Eilingsfeld „so nicht mehr weitermachen“.
Das tut weh: Westends Sedat Izberovic hält Blau-Gelbs Conrad Jäschke „die Sohle drauf“. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Das tut weh: Westends Sedat Izberovic hält Blau-Gelbs Conrad Jäschke „die Sohle drauf“.
Frankfurt. 

Im Spitzenspiel der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt gewann die Spvgg. Fechenheim beim FC Kalbach II (siehe Extra).

SV Griesheim Tarik – Rödelheimer FC 5:2 (2:0). – Griesheims Trainer Jorge Huberman haderte mal wieder mit der Chancenverwertung seines Teams: „Das Auslassen der vielen Chancen ist bedenklich. Gegen einen stärkeren Gegner wird das bestraft.“ Vor allem kritisierte er den Egoismus einiger Spieler: Sie würden den besser postierten Teamkollegen nicht anspielen. Mostafa El Aadmi sorgte für die ersten drei Treffer (20./30./60.). Die Gäste verkürzten mit zwei Freistößen von Guxim Shala Shabani (70./75.). Dann verletzte sich Griesheims Torwart Abdelaziz Bouyiri und wurde durch Ersatzkeeper Hamza Elzaar ersetzt (80.). Ahmed Keser machte mit seinen Toren den Sieg perfekt (83./88.).

FC Posavina – BSC Schwarz-Weiß 19 4:1 (2:0). – Die Gastgeber begannen furios und führten schnell 2:0 – Patrik Udovicic (3.) und Miroslav Baotic (6.) trafen. Danach kontrollierte Posavina das Spielgeschehen, doch auch die Gäste aus Eschersheim hatten ihre Möglichkeiten. Hier zeigte sich, das FC-Keeper Nikola Vincetic ein Meister seines Fachs ist. „Er hat überragend gehalten“, lobte Posavinas Sportlicher Leiter Pero Bosniak. Nach dem 3:0 durch Danijel Koturic (61.) konnte der BSC durch Marcel Brand zwar verkürzen (68., Foulelfmeter), doch Franjo Orsolic setzte den Schlusspunkt (90.+4).

TuS Makkabi – TSG Niederrad 1:2 (0:1). – Makkabis Trainer Max Eilingsfeld war nach der Niederlage sehr enttäuscht. Er kündigte an, mit dem TuS-Vorsitzenden Alon Meyer und seinem Sportlichen Leiter Ben Hensel unter der Woche ein Gespräch führen zu wollen: „Es gibt zwei Möglichkeiten – entweder trete ich zurück oder der Verein trennt sich von einigen Spielern.“ Die Einstellung stimme weder im Training noch im Wettkampf. Niederrad ging durch Kevin Schiebold in Führung (4.). Ibrahim Abbouz erzielte das 1:1 (57.), doch Manuel Martin gelang der Siegtreffer für die abstiegsbedrohten Gäste (63.).

SG Westend – SV Blau-Gelb 4:2 (2:2). – Winterneuzugang Nikola Tomasek war der Mann des Spiels aufseiten der Gastgeber: Ihm gelangen drei Tore (9./38./90.+2). Zwischenzeitlich glichen die Ginnheimer zwei Mal aus. Amin Asli verwandelte einen Handelfmeter (29.), Deniz Dogan traf zum 2:2 (43.). Nach der Pause brachte Kapitän Alen Tahirovic die SG wieder nach vorne (63,), ehe Tomasek alles klarmachte. Westend-Trainer Thomas Horn fand, dass es trotz des Hartplatzes ein „ansehnliches Spiel mit vielen Torchancen“ gewesen sei.

FC Tempo – SC Weiss-Blau 4:2 (2:1). – Tempo kam gut in die Partie – Bosko Sladojevic markierte das 1:0 (14.). Danach waren die Gäste stärker und erzielten durch Naser Al Abdullah den Ausgleich (31.). Eine Flanke konnte Marko Jaksic per Kopf zum 2:1 verwerten (41.). Auch im zweiten Abschnitt bestimmten zunächst die Gastgeber die Partie, ehe sie sich wieder eine kurze „Auszeit“ gönnten. Den Niederrädern gelang durch David Brenes das 2:2 (54.). Aber Tempo drehte noch einmal auf: Spielertrainer Borislav Pilipovic (78.) und Goran Grijak (90.) schossen den Sieg heraus. Weiss-Blau-Trainer Antonio Brenes ließ kein gutes Haar an seiner Mannschaft: „Das war desolat. Unser Auftreten auswärts ist weiterhin eine Katastrophe.“

Germania Enkheim – TSG 51 5:3 (2:1). – Enkheims Trainer Tihomir Tomic konnte es kaum fassen: „Das war Wahnsinn, wie viele Torchancen wir ausgelassen haben.“ Enkheim hatte zwar klare Feldvorteile, die TSG nutzte aber ihre Möglichkeiten konsequent. Auch wenn Gästeakteur Moritz Fischer die Gelb-Rote Karte sah (52.), so kamen die Gäste doch auch in Unterzahl noch zwei Mal heran. Die Torfolge: 1:0 Johannes Schmidt (5.), 1:1 Jakob Hubloher (10.), 2:1 Helder Ferreira De Freitas (27.), 3:1 De Freitas (49., Foulelfmeter), 3:2 Bendikt Burger (61.), 4:2 Kevin Naumann (65.), 4:3 Pascal Hubbuch (67.), 5:3 Andreas Martinovic (80.).

Concordia Eschersheim – Viktoria Preußen 1:0 (1:0). – Das Tor des Tages auf dem Rosegger erzielte Alexander Güldenring auf Vorlage von Benjamin Tesar (38.). Beide Mannschaften zeigten einen ordentlichen Spielaufbau und hielten den Gegner so in Bewegung. Tormöglichkeiten gab es aber nur wenige. Concordia-Keeper Benjamin Kress zeigte bei einem Kopfball aus kurzer Distanz (37.) und einem strammen Schuss von Tim Stahl (47.) seine Klasse. Auf der Gegenseite legte Joscha Stein nach einem energischen Solo für Nick Helberger auf, doch der konnte noch kurz vor dem Tor geblockt werden (82.). „Die Jungs haben das letzte Hemd für den Sieg gegeben – das dazugehörige Quäntchen Glück haben sie sich verdient“, sagte Eschersheims Trainer Roland Stipp.“

(omü)

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