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Kelsterbach beschenkt seinen Trainer

Im Gegensatz zum hochgehandelten SV Zeilsheim, der zum Auftakt am Freitag nur 0:0 gegen de VfB Marburg gespielt hatte (wir berichteten), starteten Germania Schwanheim und Viktoria Kelsterbach mit Siegen in die Verbandsliga Mitte.
.l. Ted Eric Mbenoun (Schwanheim), Kristiyan Velinov (Bicken) Foto: Marcel Lorenz .l. Ted Eric Mbenoun (Schwanheim), Kristiyan Velinov (Bicken)
Frankfurt. 

Hessenliga-Absteiger Viktoria Kelsterbach gewann am ersten Spieltag der Fußball-Verbandsliga Mitte mit seinem neuformierten Team 2:0 in Braunfels.

Germania Schwanheim – TSV Bicken 4:2. (2:0). – Die Mannen von Germania-Trainer Tomas Pelayo durften die Saison zu Hause eröffnen und hatten mit Bicken einen dankbaren Gegner. „Das ist eine Mannschaft, mit der wir uns messen müssen“, erklärte Pelayo, der trotz guter Platzierung im letzten Jahr – man beendete die Runde nach lange währenden Abstiegssorgen doch noch auf Rang sieben – wieder primär den Klassenerhalt als Ziel vorgab. Bicken, auch nur mit Ach und Krach dem Gang in die Gruppenliga entgangen, verzeichnete zwar die erste Torchance im Spiel, präsentierte sich aber sonst zu ideenlos. Nach nur vier Minuten musste der erfahrene Keeper und Kapitän Fabian Begher gleich doppelt eingreifen. Erst rettete er gegen Jan Kneifel und machte auch den Nachschuss von Kristiyan Velinov zunichte. Danach übernahm Schwanheim das Kommando, allen voran der Aktivposten Aaron Müller auf Rechtsaußen. Seine verunglückte Flanke landete am Innenpfosten (8.), ehe er sich einmal mehr außen durchsetzte und Jan Uth bediente. Der schob zum 1:0 ein (10.). Müller selbst erhöhte nach einem Konter über Fabian Pfeifer auf 2:0 (19.). Aus unerfindlichen Gründen verloren die Hausherren nach Wiederanpfiff den Faden und ermöglichten dem Bickener Angreifer Natnael Tega den unnötigen Ausgleich (51./63.). Das 2:2 war aber nur von kurzer Dauer: Michael Gorbunow schob aus kürzester Distanz zum 3:2 ein (65.), und Neuzugang Yassine Maingad traf zum Endstand (88.).

FSV Braunfels – Viktoria Kelsterbach 0:2 (0:1). – „Das war ein sehr schönes verspätetes Geburtstagsgeschenk“, freute sich Trainer Ralf Horst. Schließlich sei Braunfels immer ein unbequemer Auftaktgegner sagte Horst und dachte an den Start in die Meister-Saison 2015/16, als sein Team nicht über ein torloses Remis hinausgekommen war. Dass es dieses Mal anders laufen könnte, war nach der Anfangsphase nicht zu erwarten. „Die Jungs waren schon sehr nervös, kamen nicht in den Rhythmus und hatten viel mit sich selbst zu kämpfen“, erklärte Horst. Keeper Nemanja Saula musste in der 20. Minute gegen Robin Fürbeth sei ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. „Erst danach waren wir besser im Spiel“, berichtete Horst, dessen Team dann gleich die erste gute Offensivaktion erfolgreich abschloss: Natsuki Wada flankte von links und Said Naimi traf im Nachsetzen in den Winkel (34.). Nach diesem Treffer spielten die Gäste mutiger und hätten noch vor der Pause auf 2:0 erhöhen können. Das ermöglichte dann Wada, der zum Solo ansetzte und im Strafraum gefoult wurde (76.). Hasenstab traf vom Punkt zum 2:0 – und sah später „Gelb-Rot“ wegen Ballwegschlagens.

(rku,awo)
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