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Gruppenliga Frankfurt West: „Es war noch mehr drin“

Die Frankfurter wollen nun zeitig die Weichen für die kommende Spielzeit stellen.
Umarmung vom Kapitän: Dominik Tischner herzt die Nummer 6 Milad Wardak. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Umarmung vom Kapitän: Dominik Tischner herzt die Nummer 6 Milad Wardak.
Frankfurt. 

„Wir werden schon im Januar die ersten Gespräche mit unseren Spielern über eine mögliche weitere Zusammenarbeit führen“, erzählt Thorsten Spahn, der zusammen mit den Spielertrainern Jonas Scheitza und Manuel May als Übungsleiter beim Fußball-Gruppenligisten FG Seckbach fungiert.

Mit dem bisher sportlich erreichten ist Spahn zufrieden: „Wir hatten einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel ausgegeben, mit Rang fünf sind wir daher auch voll im Soll.“ Doch es hätte noch besser laufen können: „Es war deutlich mehr drin. In den Spielen, die wir verloren haben, waren wir jeweils nicht schlechter als der Gegner.“ Dass es noch höher gehen könnte, schließt Spahn daher nicht aus: „Wir wollen Platz fünf mit aller Macht halten und wer weiß, was bei einem guten Start in den zweiten Saisonabschnitt noch möglich ist?“

Los geht es für die Seckbacher am Freitag, dem 26. Februar, beim momentanen Spitzenreiter Spvgg. Oberrad, zu dem man mit einem Sieg aufschließen könnte. Spahn befindet: „Das ist schon eine wegweisende Begegnung.“ In Form bringen möchte Spahn seine Truppe nach dem Trainingsbeginn am 20. Januar in den Heimspielen auf der Bezirkssportanlage an der Hochstädter Straße gegen die Spvgg. Roßdorf (Kreisoberliga Hanau), FC Cleeberg (Gruppenliga Gießen-Marburg), Viktoria Kelsterbach (Verbandsliga Mitte), TuS Makkabi (KOL Frankfurt) und die U19 des FSV Frankfurt (Spitzenreiter in der Hessenliga). Viel Erfolg hatte sein Team schon in den Hallenturnieren. So beendete die FG Seckbach sowohl in Bruchköbel als auch in Bad Homburg die Veranstaltungen auch gegen höherklassige Gegner als Turniersieger.

Veränderungen im Kader blieben aus. Spahn lobt: „Es gab keinen Grund, auf Spielersuche zu gehen, wir sind menschlich und sportlich mit unseren Leuten absolut zufrieden.“ Er hofft, dass der inzwischen 35 Jahre alte Mannschaftkapitän Dominik Tischner noch mindestens ein Jahr dranhängt: „Er hat eine herausragende Hinrunde gespielt, ist ein vorbildlicher Spielführer und hat zudem das echte Seckbach-Gen. Zusammen mit Milad Wardak und Manuel May, dem Kopf der Mannschaft, bildet er ein ganz starkes Mittelfeld.“ Gute Noten gibt er auch dem neuformierten Abwehrblock mit Alen Kotarac und Hendrik Horvatinovic: „Auch Rückkehrer Marc Münzel konnte genauso überzeugen wie Steven Mühl, der die linke Seite stabil gemacht hat.“ Allerdings fällt Mühl derzeit noch mit einer Fußverletzung aus. Zurück im Training wird aber Gabriel Fustero erwartet, der mit zwei schweren Verletzungen lange fehlte. Verlassen mit unbekanntem Ziel hat den Verein lediglich Daniel Ribeiro, der aber kein einziges Pflichtspiel bestritt.

Dass es noch nicht ganz für die Spitzenpositionen in der Gruppenliga Frankfurt West reicht, erklärt der 46 Jahre alte Coach so: „Zu Saisonbeginn gab es mit Jonas, Manuel und mir drei neue Trainer, zudem zwölf neue Spieler. Klar, dass so ein Umbruch auch im Spielsystem Zeit benötigt. Aber mittlerweile greifen die Rädchen, wir hoffen jedenfalls auf einen guten zweiten Saisonabschnitt.“ Froh ist Spahn auch darüber, dass die Verantwortlichen des Vereins dem Trainerstab und den Spielern trotz des holprigen Starts Zeit ließen: „Wir konnten in Ruhe weiterarbeiten. Bei uns wird zum Glück nicht alles an Ergebnissen festgemacht.“ Sehr hilfreich ist laut Spahn die volle Unterstützung durch den Verein: „Der Spielausschuss mit Peter Hager, Jo Nareike, Werner Völk, Peter Prestel und Klaus Sikorski nimmt uns alles ab, so dass wir uns auf das rein Sportliche konzentrieren können.“

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