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Handball: Eine gefühlte Niederlage für die SG Nied

Die Handballer der HSG Seckbach/Eintracht schafften durch ein 35:18 gegen die abstiegsbedrohte TSG Nordwest den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz der Bezirksliga A Wiesbaden/Frankfurt.
Geht auch dahin, wo es weh tut: Seckbachs Rafael Werner. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Geht auch dahin, wo es weh tut: Seckbachs Rafael Werner.
Frankfurt. 

Der zweite Tabellenplatz der HSG Seckbach/Eintracht könnte sich als Momentaufnahme erweisen: Die drittplatzierte TG Eltville hat bei einem Punkt Rückstand noch ein Spiel mehr zu absolvieren. Denkbar knapp schrammte die HSG Sindlingen/Zeilsheim an einer faustdicken Überraschung in einer denkwürdigen Partie beim Spitzenreiter HSG VfR/Eintracht Wiesbaden III vorbei.

HSG Seckbach/Eintracht – TSG Nordwest 35:18 (15:7). – Lediglich beim Stand von 4:2 stockte das Angriffsspiel auf beiden Seiten – die Partie blieb für fünf Minuten komplett torlos. Dann nahmen die Gastgeber das Heft des Handelns in die Hand. Über 8:2 enteilte der Favorit bis zum Wechsel um acht Tore. Während HSG-Coach Klemens Naß im zweiten Durchgang ohne spielerische Einbußen allen Akteuren Einsatzmöglichkeiten bieten konnte, merkte man der zahlenmäßig kleinen Truppe von Trainer Volker Seeharsch spätestens ab dem 24:13 (47.) einen deutlichen Kräfteverschleiß an. „Letztlich war es wieder ein funktionierendes Team. Unser großer Vorteil ist es, auch weiterhin zu den Mannschaften zu gehören, die einen großen und ausgeglichenen Spielerkader besitzen, insbesondere dann, wenn Verletzungen oder Grippeerkrankungen die Teams auszehren“, erklärte Naß. Für Seckbach/Eintracht trafen; Baldes (7), Könze, Werner (je 6), Leicht (6/1), Walter (4), Schinzel (3), Bushyla (2) und Stange. Für Nordwest trafen: Toepfer (5/1), Naumann (4), Euler (3), Jäger (2), Müller, Hennemeier, Born und Becker (je 1).

SG Nied – HSG MainHandball 21:21 (11:8). – Angesichts einer zwischenzeitlichen 10:2-Führung und dem Ausgleichtreffer der Gäste in der Schlusssekunde sprach SG-Trainer Roland Gehron von einer „gefühlten Niederlage“. Nachdem die HSG erstmals ausgleichen konnten (15:15/47.), legte Nied durch Treffer von Jens Schulz (2) und Alsen Trubljanin noch einmal drei Tore vor. „Obwohl wir über weite Strecken klar spielbestimmend waren, haben wir es versäumt, gerade beim 18:15 das Spiel zu entscheiden. Klar, es waren verletzungsbedingt mit Portscher, Tanner und Scheele drei Aktivposten nicht dabei, aber letztlich haben uns in der Schlussphase einfach die Abgezocktheit und Cleverness gefehlt“, erklärte Gehron. Für Nied trafen: Sturm (6), Strubelt (5), Trubljanin, Schulz (3) , Rahman (2), Bambach und Brode (je 1).

HSG VfR/Eintracht Wiesbaden III – HSG Sindlingen/Zeilsheim 26:25 (8:18). – Die Frankfurter hatten den in heimischer Halle ungeschlagenen Tabellenführer am Rande einer Niederlage, standen jedoch am Ende mit leeren Händen da. In einer nahezu perfekten ersten Hälfte führte beinahe jeder Sindlinger Angriff zu einem Tor, während die Abwehr ebenfalls zur Hochform auflief. Als die Knochen zu Wiederbeginn müder wurden, witterten die Wiesbadener ihre Chance und holten Tor um Tor auf. Dass es am Ende nicht einmal für einen Punkt reichte „lässt sich allerdings einfach erklären. Der Unterschied zwischen Sindlingen und Wiesbaden ist, dass in Wiesbaden Oberligaspieler und Bundesliga-A-Jugendliche auf der Bank sitzen“, erklärte Sindlingens Spieler Daniel Fribolin. Für Sindlingen/Zeilsheim trafen: Gemander (6), Löllmann (4), Fribolin (4/2), Berti, Kullmann, Eickhoff (je 3), Mira und Narmanli (je 1).

(ewa)

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