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Handball: OFC führt nur bei den Torjägern

Die Handballer aus Egelsbach und Offenbach sind in der Winterpause – und mit ihnen die anderen zwölf Teams in der Landesliga Süd. Wir ziehen eine Zwischenbilanz.
Bester Schütze der Liga: Carl-Philipp Erk vom OFC mit 112 Treffern. Foto: Patrick Scheiber (Scheiber) Bester Schütze der Liga: Carl-Philipp Erk vom OFC mit 112 Treffern.
Offenbach. 

Wer liegt gut im Titelrennen, welches Team hat den stärksten Angriff oder die schwächste Abwehr? Hier die Antworten unter Zuhilfenahme der Daten aus sis-handball.de

Das Titelrennen: Wer hätte gedacht, dass der TV Büttelborn als Spitzenreiter ins Jahr 2018 geht. Der Aufsteiger steht mit einer Ausbeute von 20:2 Punkten ganz oben, gefolgt vom TuSpo Obernburg (18:4), dem TSV Pfungstadt (18:6) und der HSG Hanau II (15:7). Die Büttelborner sind die Überraschung schlechthin – und nicht wenige trauen ihnen den Durchmarsch in die Oberliga Hessen zu. Die Experten sind sich jedenfalls einig: Der neue Meister wird zwischen Büttelborn, Obernburg und Pfungstadt entschieden.

Der Abstiegskampf: Da sieht’s aktuell – noch milde ausgedrückt – nicht gut aus für den TuS Griesheim: Die Südhessen sind ja erst aus der Oberliga abgestiegen. Jetzt steht der TuS wieder ganz unten in der Tabelle (3:21) und muss nun den Absturz in die Bezirks-Oberliga fürchten. Aber auch Kickers Offenbach steht das Wasser bis zum Halse. Mit nur einem Pünktchen mehr (4:22) auf dem Konto stehen für den Vorletzten die Zeichen derzeit glasklar auf Abstieg. Ebenfalls zittern muss die HSG Rodenstein, die mit 5:17 Zählern auf dem drittletzten Platz steht. Zum Tabellenzehnten und -elften klafft bereits eine große Lücke: Der TV Glattbach (10:16) und TV Reinheim (10:14) haben jeweils schon zehn Punkte gesammelt.

Siege und Niederlagen: Zehn Mal durfte der Büttelborner Anhang bisher einen Sieg des Tabellenführers bejubeln. So viele Erfolge – und das nach nur elf Spielen, einige Konkurrenten haben schon 13 Partien absolviert – hat keine Mannschaft in der Landesliga Süd eingefahren. Obernburg und Pfungstadt folgen mit neun Siegen. Keinen ausgiebigen Grund zur Freude hatten bis jetzt die Offenbacher und Griesheimer Fans: Nur ein mickriges Erfolgserlebnis steht bei ihren Mannschaften nach 13 beziehungsweise 12 Begegnungen zu Buche. Bei den Niederlagen führen somit der OFC und Griesheim (10) die Negativ-Stastistik an. Die wenigsten Pleiten kassierte freilich Büttelborn. Die einzige Schlappe des TVB im vergangenen Jahr resultierte sogar noch aus der vorherigen BOL-Saison.

Tore und Gegentore: Pfungstadt gehört zweifelsohne zu den Torfabriken der Liga. 358 Treffer in zwölf Spielen sind top. Die Hanauer müssen sich mit 350 Toren nicht verstecken, zumal die Drittliga-Reserve erst elf Partien hinter sich gebracht hat. Sogar 355 Mal ins Schwarze traf Nieder-Roden II – aber das schon in 13 Partien. Die wenigsten Tore haben bislang die Rodensteiner (289 Tore in elf Spielen) erzielt. Schlusslicht Griesheim (292) wäre freilich noch schlechter, wenn es nicht schon zwölf Partien bestritten hätte. Auffällig Titelanwärter Obernburg, der es in elf Partien lediglich auf 309 Tore brachte.

Umgekehrt verfügen die Obernburger über die statistisch beste Abwehr. Der Ex-Zweitligist musste bislang nur 263 Gegentreffer hinnehmen. Die zweitbeste Abwehr hat laut Statistik Büttelborn (294 Gegentreffer/11) vor Pfungstadt (297/12). Die Schießbude der Liga steht eindeutig in Offenbach: Bei den Kickers klingelte es bereits 452 Mal im Kasten. Deutlich mehr als Glattbach, das schon 388 Gegentore einstecken musste. Griesheim folgt als drittschlechteste Mannschaft in diesem Ranking mit 359 Gegentoren.

Die besten Siebenmeterschützen: Der aktuelle Top-Siebenmeterschütze ist in den Reihen der HSG Kahl/Kleinostheim zu finden: Er heißt Nicola Ludwig und verwandelte von 62 Versuchen 57. Zweitbester Siebenmeter-Werfer ist der Glattbacher Stefan Parr, der aus 53 Versuchen 44 Treffer herausholte. Ihm folgt der Egelsbacher Lukas Gärtner mit 39 erfolgreichen Strafwürfen bei 47 Versuchen.

Die Torjäger: Und auch in dieser Kategorie tauchen Parr und Gärtner in den Top 3 auf. Der Glattbacher kommt bislang auf 98 Treffer, der Egelsbacher Gärtner traf schon 88 Mal ins Netz. Und wer ist aktuell der beste Goalgetter? Nein, kein Spieler von einer Spitzenmannschaft, sondern von einem potenziellen Abstiegskandidaten. Sein Name: Carl-Philipp Erk von Kickers Offenbach. Bisher 112 Treffer hat er für den Tabellenvorletzten markiert.

Und noch mehr Zahlen: 83 von insgesamt 182 Spielen sind bislang absolviert – mit klarem Ausschlag zugunsten der Heimmannschaften. Den 47 Heimsiegen stehen 31 Niederlagen gegenüber, nur fünf Partien endeten unentschieden. Genau 4685 Treffer fielen bisher, was einem Schnitt von aufgerundet 56,5 Toren pro Spiel bedeutet. Die Schiedsrichter gaben 724 Siebenmeter, 566 wurden verwandelt. Umgerechnet sind dies 6,8 Strafwürfe pro Begegnung. Darüber hinaus verteilten die Referees 50 Zeitstrafen, zeigten 44 Gelbe Karten und drei Rote Karten. Zum Schluss noch ein Blick auf die Zuschauerstatistik: Insgesamt 10 407 Fans kamen bisher in dieser Saison – ein Schnitt von 125,4 Besucher pro Begegnung.

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