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Judo: Nur einen Kampf gewonnen

Mit einer deutlichen Niederlage und an einigen Erfahrungen reicher kehrten die Offenbacher aus Niederbayern zurück.
Zumindest Samurai Kamil Grabowski hatte seinen Gegner vom TSV Abensberg im Griff. Zumindest Samurai Kamil Grabowski hatte seinen Gegner vom TSV Abensberg im Griff.
Offenbach. 

Auch wenn schon vor dem ersten Kampf klar war, dass beim deutschen Rekordmeister TSV Abensberg nichts zu holen sein würde, hätte sich das Judo-Team von Samurai Offenbach bei seiner Bundesliga-Premiere doch ein wenig mehr ausgerechnet. In einem ziemlich einseitigen Kampf besiegte das vermutlich stärkste Team der Südstaffel den Aufsteiger klar 12:2. Lediglich der polnische Auswahlkämpfer Kamil Grabowski punktete für den Außenseiter.

Es dürfte ein Warnsignal für die Offenbacher sein, dass ausgerechnet der leistungsstärkste Kämpfer der vergangenen Jahre, David Tsokouris, gleich zweimal unterlag. In Benjamin Münnich traf der Grieche allerdings auf einen Kontrahenten, der in den vergangenen sieben Jahren auf internationaler Ebene sich einige Meriten verdient hat, unter anderem holte er Bronze beim Grand Prix in Astana 2014. Nach diesem Abnützungskampf gelang es Tsokouris nicht, eine Gewichtsklasse höher das anspruchsvolle Niveau zu halten. „Auf dem Boden ist David in einen Haltegriff geraten, im Stand war er besser“, sagte der Clubvorsitzende und Cheftrainer Francesco Liotta.

Auch Daniel Gleim war gegen den DM-Zweiten David Krämer auf einem guten Weg, ehe ihm „etwas die Luft ausging“, wie Liotta bemerkte. Auch Fabian Kühn hielt sich in zwei Kämpfen gut. Keine Chance hatten indes Neuzugang Alexander Bimmermann, Felix Herbst, Nicolas Gerber, Leon Ehmig und Sven Seifert.

Unterdessen gab Liotta bekannt, dass er aus gesundheitlichen Gründen (Bandscheibenprobleme) den Trainingsbetrieb derzeit nur beratend unterstützen kann. „Das ist schade, ausgerechnet jetzt nach dem Aufstieg“, konstatierte er. Schon in der vorigen Zweitliga-Saison hatte der 46-Jährige sein Programm reduzieren müssen.

Nun sind Teammanager Markus Horn sowie Club-Ikone Brian-Miles Smith und Leon Ehmig gefordert. Es ist keine einfache Situation für den Neuling, der am Samstag, dem 5. Mai, gegen Mitaufsteiger JT Heidelberg/Mannheim seinen ersten Heimkampf bestreitet.

Die Kämpfe, erster Durchgang, bis 73 kg: Krämer – Gleim 7:0 (4:26). – bis 100 kg: Odenthal – Herbst 10:0 (1:13). – bis 90 kg: Dumke – Gerber 10:0 (0:47). – über 100 kg: Gerzer – Grabowski 0:10 (2:07). – bis 81 kg: Münnich – Tsokouris 7:0 (4:00). – bis 60 kg: Biedermann – Bimmermann 10:0 (1:24). – bis 66 kg: Scheibel – Kühn 10:0 (3:38).

Zweiter Durchgang, bis 73 kg: Krämer – Ehmig 10:0 (2:34). – bis 100 kg: Odenthal – Sven Seifert 10:0 (0:58). – bis 90 kg: Tuscher – Tsokouris 10:0 (3:41). – über 100 kg: Glockner – Grabowski 0:10 (1:34). – bis 81 kg: Münnich – Fuchs 10:0 (0:00). – bis 60 kg: Graf – Bimmermann 10:0 (1:00). – bis 66 kg: Scheibel – Kühn 10:0 (3:14).

(fri)

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