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Frauenfußball: Nicht wieder so spannend

In Rüsselsheim startet die TSG Neu-Isenburg in die neue Hessenliga-Runde. Mit fünf neuen Spielerinnen im Kader und der alten und neuen Trainerin.
Einsatzfreudig: Neu-Isenburgs spielende Co-Trainerin Katharina Droszcz (rechts). Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Einsatzfreudig: Neu-Isenburgs spielende Co-Trainerin Katharina Droszcz (rechts).
Neu-Isenburg. 

Für die TSG Neu-Isenburg war es am Ende großes Glück, dass man die Klasse in der vergangenen Saison um Haaresbreite halten konnte und in der neuen Runde erneut in der Fußball-Hessenliga der Frauen an den Start geht. Mit der alten und neuen Trainerin Simone Hartmann soll nun alles besser werden.

Simone Hartmann hatte selbst von 2005 bis 2008 bei der TSG gespielt, in der Rückrunde 2016/2017 zusammen mit ihrem Mann Ronny Hartmann-Meinecke die Frauenmannschaft schließlich als Trainerin übernommen. Danach war Hartmann zum Zweitligisten TSV Schott Mainz gewechselt, um dort das Torwarttraining zu leiten. Den Mainzern bleibt sie auch erhalten, allerdings nur noch einmal pro Woche.

Nach dem Weggang von Trainer Manuel Brem zum Jahresanfang war in Neu-Isenburg schnell klar, dass Hartmann wieder zurückkehren würde. Seit Juli leitet die frühere Torhüterin gemeinsam mit ihrem Mann und der spielenden Co-Trainerin Katharina Droszcz nun wieder offiziell die Geschicke am Buchenbusch.

Doch nicht nur Hartmann ist neu in Neu-Isenburg, auch auf dem Feld hat es Veränderungen gegeben: Von Ligakonkurrent SG Bornheim/Grün-Weiß ist Damla Bulut gekommen, Michelle Carpio von der MSG Bad Vilbel, Rosalia la Mattina und Vivien Keim sind aus der eigenen Jugend in den Kader der Ersten Mannschaft aufgerückt. Zudem ist Astrid Küster von ihrem Auslandssemester zurück und steht der TSG wieder zur Verfügung. Verlassen hat den Verein nur Annalena Beuth mit unbekanntem Ziel.

Mit dem Verlauf der Vorbereitung sind sie in Neu-Isenburg indes zufrieden, wie Ronny Hartmann-Meinecke berichtet: „Die Testspiele sind ordentlich verlaufen.“ So gab es gegen die FSG Rodgau-Zellhausen einen 3:1-Sieg, gegen den FC Mittelbuchen einen 6:0-Erfolg sowie den Turniersieg in Langenselbold nach dem Finalsieg im Elfmeterschießen gegen Ligakonkurrent Bornheim.

Nur wenig Urlaub machen

„Das Ergebnis gegen Mittelbuchen war schon ein guter Paukenschlag. Aber auch ansonsten stimmt uns die Vorbereitung optimistisch, dass es nicht wieder ganz so spannend wird wie letzte Saison“, erklärt Hartmann-Meinecke. Das Saisonziel lautet erneut „Nichtabstieg“, erreichen könne man es aber nur, wenn personell alles passt. Der Kader ist klein, Verletzungen und Ausfälle kann man sich in Neu-Isenburg nicht leisten. „Da dürfen die Spielerinnen mal nicht so viel in den Urlaub fahren“, schmunzelt Hartmann-Meinecke.

Zum Auftakt am morgigen Samstag wartet auf die Neu-Isenburgerinnen ausgerechnet der dickste Brocken von allen, wenn der SC Opel Rüsselsheim den Gastgeber gibt (16.30 Uhr, Stadion Am Sommerdamm). Das weiß auch der Co-Trainer: „Rüsselsheim ist ein Aufstiegskandidat, sie werden ganz oben mitspielen. Das ist natürlich ein Hammer zum Auftakt. Das ist natürlich ein Hammer zum Auftakt. Wenn wir ein gutes Spiel abliefern, wären wir schon zufrieden.“

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