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Handball: Enger zusammengerückt

<span></span> Foto: Klemenz (Nicolai Klemenz)
Offenbach. 

Neue Trainer neigen nach einem Abstieg dazu, erst einmal alles auf den Kopf zu stellen. Nicht so Christian Seliger, der nach der direkten Rückkehr von Offenbachs Handballern aus der Landesliga in die Bezirks-Oberliga auf die Rasenmäher-Methode gänzlich verzichtete. „Ich bin nicht jemand, der komplett alles umkrempelt. Ich habe ein, zwei Bausteine draufgesetzt und das gut hingekriegt.“ Mit den wenigen Änderungen sei er zufrieden, sagt der 42-Jährige, der nach dem Abstieg auf Sadri Syla folgte.

Vor allem an der Stärkung des Kollektivs hat Seliger gearbeitet. „Die Mannschaft ist in der Vorbereitung noch enger zusammengerückt“, hebt der frühere Regionalliga-Spieler hervor. Zwar ging die Generalprobe vor dem Saisonstart in die Hose. Trotz der 29:33-Niederlage gegen Landesliga-Aufsteiger Goldstein sieht der neue OFC-Coach seine Mannschaft gerüstet. „Ich bin ganz zufrieden und spüre eine Vorfreude auf das erste Heimspiel am Samstag gegen die Bruchköbeler Reserve“, unterstreicht Seliger, der in der abgelaufenen als Co-Trainer die „Zweite“ der HSG Nieder-Roden betreute. Der große Umbruch bei den Kickers blieb nach dem Abstieg aus. Die Abgänge von Dennis Epping und Wojciech Michalik (beide aus privaten Gründen) bedauert Seliger („es ist schade“), der als einzigen „Neuzugang“ Manuel Dieter aus dem eigenen B-Team präsentieren kann.

Aber auch ohne externe Verstärkungen sieht Seliger seine Mannschaft in der Lage, „oben mitzuspielen“. Was aber nicht heißt, dass die Offenbacher den direkten Wiederaufstieg reflexartig als Ziel ausrufen. „Das möchten wir gar nicht sagen.“ Vielmehr sieht Seliger andere Mannschaften in der Favoritenrolle. Niederrodenbach mit seinem runderneuerten Kader sowie Dietesheim/Mühlheim und Flieden zählt er zum heißen Kreis der Meisterschaftsanwärter. Andersherum hat die Konkurrenz den OFC auf dem Schirm. Erst recht nach dem Titelcoup der Offenbacher in der BOL-Saison 2016/2017.

Der Kader, Tor: Florian Ritter, Christopher Rieth. – Rückraum: Carl-Philipp Erk, Christian Weis, Florian Küchler, Jan Beyer, Michael Ritter, Paul Markovic, Philipp Kuhn, Fabian Sauer. – Außen: Daniel Adolph, Julian Sinnß, Max Langsdorf, Manuel Dieter, Sercan Aslam. – Kreis: Cornelius Göbel, Michael Weis.

(rm)

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