„Supercandy House”: Kölner Museum soll Influencer anziehen

Anfassen erwünscht: In Köln hat ein interaktives Museum eröffnet. Es ist rosa. Sehr rosa. Und bietet an 20 Stationen die perfekte Fotokulisse für Instagram, Snapchat und Co.
Besucher können in einem Bällebad des Supercandy-Museums Selfies machen. Noch bis zum 30. Dezember sind die 20 begehbaren Installationen zu sehen. Foto: Rolf Vennenbernd Besucher können in einem Bällebad des Supercandy-Museums Selfies machen. Noch bis zum 30. Dezember sind die 20 begehbaren Installationen zu sehen.
Köln. 

Es ist das Paradies für alle, die Pinktöne lieben: Das „Supercandy House” in Köln. In dem rosa angestrichenen Fabrikbau läuft seit dieser Woche eine kunterbunte, begehbare Ausstellung rund um Süßigkeiten, Luftballons und Konfetti.

An 20 Stationen können die Besucher Fotos mit den bunten Requisiten machen. Das „Supercandy House” sei hauptsächlich eine Attraktion für Blogger und Influencer, erklärt Geschäftsführer Frank Karch. „Hier geht es um die Fotokulisse, die Details. Nicht-Influencer verstehen das nicht.” Um das Erlebnis perfekt zu machen, gebe es auch Schminkspiegel und Umkleidekabinen. Viele der überwiegend jungen Besucherinnen haben mehrere Outfits für die Bilder mitgebracht, einige sogar ganze Koffer. Bis zu zwei Stunden lang dürfen sich Besucher hier austoben.

Die Idee eines interaktiven Museums hat Karch aus den USA mitgebracht. Köln ist der erste Standort seiner pinken Ausstellung, die danach noch durch andere Städte touren soll. Schwierig, so sagt er, sei die Suche nach geeigneten Standorten. Das jetzige Candyhouse sei auch nicht immer so rosa angestrichen gewesen. „Früher war hier eine Druckerei. Dass die schließen musste, liegt wohl auch an der Digitalisierung”, vermutet Karch. Jetzt werde das Digitale in den umgestalteten Räumen gefeiert. Es ist eine Abschiedsparty: Nach Ausstellungsende am 30. Dezember soll das Haus abgerissen werden.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Reise

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen