Reise-News: Rauchverbot, Inselsperrung, Majestätsbeleidigung

Reisende in Österreich erwartet demnächst eine Einschränkung: In Autos mit Minderjähringen darf nicht mehr geraucht werden. Außerdem müssen Philippinen-Urlauber auf den Trip zu einer beliebten Urlaubsinsel verzichten. Tipps für Urlauber im Überblick:
In Österreich dürfen Eltern, die mit ihren Kindern im Auto unterwegs sind, bald nicht mehr rauchen. Foto: Jan-Philipp Strobel In Österreich dürfen Eltern, die mit ihren Kindern im Auto unterwegs sind, bald nicht mehr rauchen.

Österreich: Rauchverbot im Auto mit Kindern an Bord gilt ab Mai

In Österreich gilt ab dem 1. Mai ein Rauchverbot im Auto bei Fahrten mit Minderjährigen. Darauf weist der ADAC Urlauber hin. Das Verbot gelte für den Fahrer und alle Mitreisenden. Bei einem Verstoß werden dem Autoclub zufolge bis zu 1000 Euro Bußgeld fällig.

Das Rauchverbot in der Gastronomie hatte die rechtskonservative österreichische Regierung Ende März dagegen wieder gekippt. In Lokalen und Kaffeehäusern dürfen Urlauber also weiterhin rauchen.

Philippinen-Insel Boracay wird für sechs Monate gesperrt

Die beliebte philippinische Urlaubsinsel Boracay wird ab dem 26. April sechs Monate lang für Touristen gesperrt. Das hat Regierungssprecher Harry Roque angekündigt. Präsident Rodrigo Duterte hatte die Insel im Februar wegen Hygienemängeln als „Kloake” bezeichnet und mit einer Schließung gedroht. Boracay liegt rund 310 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila und war 2017 vom Reisemagazin „Condé Nast Traveller” zur schönsten Insel der Welt gewählt worden.

Eine Untersuchung ergab, dass viele Hotels ihr Abwasser samt Fäkalien direkt ins Meer leiten. Die Wasserqualität ist nach einem offiziellen Bericht jedoch immer noch so gut, dass beim Schwimmen keine Gesundheitsgefahr besteht. Während der Schließung sollen die örtlichen Tourismusunternehmen finanziell unterstützt werden.

In Kambodscha besser nicht den König kritisieren

Reisende in Kambodscha sollten sich nur sehr zurückhaltend über die königliche Familie äußern. Seit Februar steht Majestätsbeleidigung in dem Land unter Strafe, informiert das Auswärtige Amt in seinen Reisehinweisen für Kambodscha.

Abfällige oder kritische Bemerkungen über die Königsfamilie könnten somit als Straftat gewertet werden. Geld- und Haftstrafen von bis zu fünf Jahren seien möglich. Kambodscha liegt in Südostasien. Die bekannteste Sehenswürdigkeit des Landes sind die Tempel von Angkor - der berühmteste von ihnen ist Angkor Wat.

(dpa)
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