Ratgeber: Oman und Bahrain ändern Visa-Bestimmungen

Um Urlaubern die Einreise zu erleichtern, bieten viele Länder optional ein E-Visum an. Doch der Oman will die Einreiseerlaubnis künftig nur noch online erteilen. Bahrain-Besucher erhalten jetzt ein Zwei-Wochen-Visum - sowohl im Internet als auch am Flughafen.
Urlauber können künftig nur noch mit einem E-Visum in den Oman einreisen. Foto: Philipp Laage Foto: dpa Urlauber können künftig nur noch mit einem E-Visum in den Oman einreisen. Foto: Philipp Laage

Auswärtiges Amt: Einreise in den Oman bald nur noch mit E-Visum

Die Einreise in den Oman wird nach Angaben des Auswärtigen Amtes (AA) mit Eröffnung des neues Flughafens in Maskat ab 21. März nur noch mit einem elektronischen Visum möglich sein. Die Beantragung eines Visums bei der Einreise am Flughafen werde künftig ganz entfallen, heißt es in den Reise- und Sicherheitshinweisen für das Land am Persischen Golf. Eine offizielle Bestätigung für diese Neuregelung stehe noch aus. Flugreisende sollten sich direkt an die Botschaft des Oman in Berlin wenden, rät das AA.

Wegen der Eröffnung des neuen internationalen Flughafens in Omans Hauptstadt Maskat wird der dortige Flugverkehr am 20. März für einige Stunden komplett ausgesetzt. Zwischen dem 19. und 21. März müssen Flugreisende auf Verbindungen von, zu und über den Airport mit Verzögerungen rechnen. Sie setzen sich am besten mit ihrer jeweiligen Fluggesellschaft in Verbindung.

Bahrain bietet ab sofort Zwei-Wochen-Visum an

Das Königreich Bahrain am Persischen Golf hat ein Kurzvisum für Touristen eingeführt. Es ist zwei Wochen gültig und kostet umgerechnet etwas mehr als 11 Euro (5 Bahrain Dinar), wie die Behörde für Staatsangehörigkeits-, Pass- und Wohnangelegenheiten mitteilt. Erhältlich ist es bei der Einreise oder online . Bisher gab es teurere Visa für 30 Tage oder drei Monate. Für die Einreise nach Bahrain muss der Reisepass normalerweise noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein - für das Kurzvisum gilt dies jedoch nicht.

Dominikanische Republik inkludiert Touristenkarte erst im April

In der Dominikanischen Republik müssen Urlauber vom 1. April an bei ihrer Ankunft am Flughafen oder per Schiff keine separate Touristenkarte mehr kaufen. Die Einreisekosten von zehn US-Dollar sind stattdessen künftig im Preis von Flugtickets und Seereisen bereits eingeschlossen. Ursprünglich sollte diese neue Regelung schon vom 1. Januar 2018 an gelten. Die Einführung wurde aber verschoben, wie das Tourismusamt des Karibikstaates mitteilt. Für Einreisen auf dem Landweg gebe es keine Änderungen. Die Touristenkarte erlaubt Aufenthalte von bis zu 30 Tagen und ist für Urlauber aus Ländern wie Deutschland verpflichtend. Durch die Einnahmen soll der Tourismus auf der Insel weiter angekurbelt werden.

(dpa)

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