Brasilien, Paraguay, Sansibar: Gelbfieberimpfung nötig?

Für Touren zwischen Brasilien und Paraguay ist die Regelung klar: Reisende benötigen bei der Einreise einen internationalen Gelbfieberausweis. Im Fall von Sansibar sind die Vorschriften etwas komplizierter.
Der Nachweis über eine erfolgte Gelbfieberimpfung muss in vielen Gebieten bei der Einreise vorgelegt werden. Foto: Ralf Hirschberger Der Nachweis über eine erfolgte Gelbfieberimpfung muss in vielen Gebieten bei der Einreise vorgelegt werden.
Berlin. 

Wer zwischen Paraguay und Brasilien reist, braucht einen internationalen Gelbfieberausweis. Für Sansibar ist die Anweisung nicht ganz so einheitlich.

Brasilien und Paraguay: Beim Grenzübergang zwischen einigen Bundesstaaten Brasiliens und Paraguay müssen Reisende einen internationalen Gelbfieberausweis vorzeigen . Darauf weist das Auswärtige Amt hin. Seit Ende Januar sei für die Einreise aus den brasilianischen Bundesstaaten Bahía, Espírito Santo, Rio de Janeiro und São Paulo sowie für die Ausreise dorthin ein solcher Nachweis erforderlich. Die Gelbfieberimpfung und den internationalen Gelbfieberausweis gibt es nach Auskunft des paraguayischen Gesundheitsministeriums etwa bei staatlichen Regionalkrankenhäusern und der „Décimo Octavo Región Sanitaria” in Asunción.

Sansibar: Bei einer direkten Reise von Europa nach Sansibar ist eine Gelbfieber-Impfung nicht nötig. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes weist die tansanische Botschaft zwar auf ihrer Webseite auf eine Impfnotwendigkeit für die Einreise bei der Ankunft aus Europa hin. Die örtlichen Gesundheitsbehörden der teilautonomen Inselgruppe Sansibar sehen das allerdings anders. Demnach ist eine Gelbfieber-Impfung nicht notwendig, wenn sich Urlauber beim Transit weniger als zwölf Stunden in einem Gelbfieber-Gebiet aufhalten oder vom Festland Tansanias per Flugzeug oder Schiff einreisen. Dies werde durch Rückmeldungen von Reisenden bestätigt, schreibt das Auswärtige Amt.

(dpa)
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