Ratgeber: Bei Verspätung durch Flugangst Erstattung angemessen

Wird die Maschine kurz vor dem Start repariert, kommt schon mal ein mulmiges Gefühl auf. In einem Fall griff die Angst aber so um sich, dass gleich mehrere Insassen das Flugzeug verließen und eine Verspätung verursachten. Wer zurückblieb, bekommt eine Entschädigung.
Weil mehrere Passagiere die Maschine wegen Flugangst verließen, kam es zu einer mehr als dreistündigen Verspätung. Den übrigen Fluggästen steht nun eine Entschädigung zu. Foto: Kevin Kurek Weil mehrere Passagiere die Maschine wegen Flugangst verließen, kam es zu einer mehr als dreistündigen Verspätung. Den übrigen Fluggästen steht nun eine Entschädigung zu.
Landshut. 

Passagiere mit Flugangst verlassen die Maschine, weil der Flieger kurzfristig vor dem Start noch repariert werden musste: In diesem Fall muss die Airline die übrigen Fluggäste entschädigen, falls sich das Flugzeug um mehr als drei Stunden verspätet.

Wenn Gäste mit Flugangst erst kurz vor dem Abheben aus der Maschine wollen, sei das zwar erst einmal ein „außergewöhnlicher Umstand”, der die Airline entlastet. Im verhandelten Fall am Landgericht Landshut (Az.: 12 S 209/17) entstand die Flugangst jedoch wegen der Reparatur, die im Verantwortungsbereich der Fluggesellschaft lag. Über das Urteil berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift „ReiseRecht aktuell”.

(dpa)

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