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Vorsicht bei billigen USB-Sticks

Günstige USB-Sticks und SD-Karten gibt es im Internet zuhauf. Doch gerade bei vermeintlichen Schnäppchen sollten Verbraucher aufhorchen. Oft stimmt die angezeigte Speichermenge nicht mit dem tatsächlichen Wert überein.
Mit dem Windows-Tool H2testw kann die tatsächliche Speicherkapazität überprüft werden. Foto: Andrea Warnecke Mit dem Windows-Tool H2testw kann die tatsächliche Speicherkapazität überprüft werden.
Hannover. 

Verbraucher sollten bei günstigen Angeboten für USB-Speicher-Sticks und SD-Karten mit großer Kapazität skeptisch sein. Denn bei Größen im Terabyte-Bereich ist die Kapazität oft gefälscht, wie das Fachmagazin „c't” (21/2018) berichtet.

Sechs über die Plattform „wish.com” bestellte und von Händlern aus China gelieferte Flash-Speicher waren im Test der Zeitschrift defekt oder gefälscht und lieferten eine deutlich geringere Speicherkapazität als angegeben. So waren auf einer Micro-SD-Karte mit angeblich 1024 GB Speicherplatz lediglich 32 GB verfügbar.

Flashspeicher mit großen Kapazitäten sind in der Regel auch teuer. So kostet beispielsweise der Kingston DataTraveler Ultimate GT mit 2 TB Speicherplatz über 1000 Euro. Micro-SD-Speicherkarten mit 1 TB gibt es noch gar nicht im Handel zu kaufen.

Problematisch an den gefälschten Speichermedien: Wird dem Betriebssystem ein größerer Speicher vorgegaukelt als tatsächlich vorhanden ist, gehen Daten beim Beschreiben unwiederbringlich verloren. Die tatsächliche Größe und Schreibgeschwindigkeit eines Flashspeichers lässt sich beispielsweise mit dem Windows-Tool H2testw überprüfen.

(dpa)
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