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Vodafone bringt neue Technik „5G Beam” aufs Land

Statt Funkloch, eine schnelle mobile Internetverbindung - das wünschen sich viele Mobilfunkkunden auf dem Land schon lange. Vodafone will diese Hoffnung jetzt erfüllen und setzt dabei auf die neue Technik „5G Beam”.
Mit der neuen Technik „5G Beam” will Vodafone das Mobilfunknetz in ländlichen Regionen beschleunigen. Foto: Federico Gambarini Mit der neuen Technik „5G Beam” will Vodafone das Mobilfunknetz in ländlichen Regionen beschleunigen.
Hannover. 

Vodafone will mit einer intelligenten Antennentechnik vor allem im ländlichen Raum für mehr Schnelligkeit im mobilen Netz sorgen. Noch in diesem Jahr soll die Technologie „5G Beam” in 50 vorwiegend ländlichen Gebieten verfügbar sein, kündigte das Unternehmen auf der Cebit in Hannover (11. bis 15. Juni) an.

Dabei werden weit über hundert speziell angeordnete winzige Antennen auf kleinstem Raum gebündelt. Die Anzahl der Antennen an den einzelnen Basisstationen werde damit verachtfacht. Die Antennen suchten sich dabei jeweils intelligent die beste Luftschnittstelle, um alle Nutzer auf schnellstem Weg zu erreichen. Vodafone-Kunden, die nur über eine langsame DSL-Leitung verfügen, könnten in Verbindung mit einem GigaCube-Router des Unternehmens auf diese Weise auch zu Hause deutlich höhere Geschwindigkeiten erreichen, hieß es.

Außerdem will Vodafone entlang der Autobahnen, Bahngleise und auf Flughäfen in Deutschland sein LTE-Netz deutlich ausbauen. Ziel sei eine verbesserte Versorgung für alle Hauptverkehrsadern für die Mobilität der Zukunft, teilte das Unternehmen mit. Bis zum Ende des kommenden Jahres will Vodafone LTE flächendeckend auf allen Autobahnen und entlang der ICE-Hauptstrecken anbieten. Fahrzeuge auf dem 13.000 Kilometer umfassenden Autobahnnetz könnten sich damit in Zukunft gegenseitig auch per Mobilfunk vor Gefahren warnen.

Auch die Telekom arbeitet an der Verfügbarkeit seiner LTE-Netze. Nach Berechnungen der Marktbeobachter von OpenSignal hat der Vodafone-Konkurrent insgesamt derzeit in Sachen Verfügbarkeit und Schnelligkeit von LTE die Nase vorn.

(dpa)
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