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Identitätsplattform Verimi geht an den Start

Nach dem Facebook-Skandal sind viele Internetnutzer um die Sicherheit ihrer Daten besorgt. Mit einer Identitätsplattform wollen deutsche Konzerne sensible Daten besser schützen und Anmeldeprozesse erleichtern.
Mithilfe der Identitätsplattform Verimi ist es möglich, sich bei verschiedenen Internetseiten einzuloggen. Foto: Lukas Schulze Mithilfe der Identitätsplattform Verimi ist es möglich, sich bei verschiedenen Internetseiten einzuloggen.
Berlin. 

Die Identitätsplattform Verimi, hinter der große

deutsche Konzerne stehen, startet gut sieben Monate nach der Ankündigung. Zu den Funktionen, die von Beginn an zur Verfügung

stehen, gehören die Möglichkeit, sich über Verimi bei verschiedenen

Websites anzumelden, sowie das Videoident-Verfahren.

Weitere Services wie die elektronische Signatur, Bezahldienste oder das Hochladen sensibler Dokumente sollen schrittweise dazukommen. Von den Verimi-Partnern haben zunächst die Deutsche Bank und die

Bundesdruckerei den Dienst eingebunden. Zu den Firmen hinter Verimi

gehören der Versicherungskonzern Allianz, Daimler, der Medienkonzern

Springer, die Deutsche Telekom, die Lufthansa sowie der

Sicherheits-Spezialist Giesecke+Devrient, die unter anderem stark im

Geschäft mit Chips für Bankkarten oder SIM-Modulen in Handys ist.

Zu den Zielen der Verimi-Allianz gehört auch, einen Gegenpol zu den

im Datengeschäft starken großen Online-Schwergewichten aus den USA zu

schaffen. Neben Verimi wurde im vergangenen Jahr ein zweites Projekt

aus Deutschland für ein übergreifendes Registrierungs- und

Anmeldeverfahren im Internet angekündigt. In der „Log-in-Allianz”

haben sich RTL Deutschland, ProSiebenSat.1 Media sowie die United

Internet AG mit den Marken web.de und gmx zusammengetan. Der Dienst

soll ebenfalls 2018 starten.

(dpa)
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