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DVB-T2 HD: Weitere Gebiete werden umgeschaltet

Mehr HD-Fernsehen für die Fläche: In der nächsten Ausbaustufe von DVB-T2 HD werden nun weitere Regionen auf das hochauflösende Antennenfernsehen umgeschaltet. Los geht es am 8. November in Freiburg, Sachsen, der Mitte Deutschlands und an der Ostseeküste.
In der nächsten Ausbaustufe von DVB-T2 HD können noch mehr Regionen das hochauflösende Antennenfernsehen empfangen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn In der nächsten Ausbaustufe von DVB-T2 HD können noch mehr Regionen das hochauflösende Antennenfernsehen empfangen.
München. 

In der nächsten Stufe des DVB-T2-Ausbaus erhalten weitere Regionen in Deutschland hochauflösendes Fernsehen über die Antenne. Ab dem 8. November wird in den Regionen Freiburg, Dresden, Koblenz, Kassel und Rügen/Ostseeküste auf DVB-T2 HD umgestellt. Das teilt das Projektbüro DVB-T2 HD mit.

Durch den Ausbau zu DVB-T2 HD können TV-Zuschauer künftig bis zu 40 öffentlich-rechtliche und private Sender in Full-HD-Auflösung (1920 zu 1080 Pixel) empfangen. In weiten Regionen, etwa in Ost-Sachsen und der Mitte Deutschlands werden allerdings nur die öffentlich-rechtlichen Sender ausgestrahlt.

Für den Empfang von DVB-T2 HD ist ein geeigneter Empfänger nötig. Alte DVB-T-Empfänger können nicht genutzt werden. Kompatible Fernseher und Empfangsboxen sind durch das grüne DVB-T2-HD-Logo oder die Aufschrift FreenetTV zu erkennen. Von der Stiftung Warentest als gut bewertete Receiver kosten um die 65 Euro. Für den Empfang der Programme können vorhanden Antennen weiter genutzt werden. Am Tag der Umschaltung müssen Fernsehzuschauer an ihren Geräten den Sendersuchlauf starten, um die neuen Kanäle zu empfangen .

Die öffentlich-rechtlichen Programme bleiben auch in HD ohne Zusatzgebühr empfangbar. Für den Empfang der verschlüsselt ausgestrahlten Privatsender wird eine Gebühr in Höhe von 69 Euro im Jahr fällig. Auf der Website www.dvb-t2hd.de lassen sich beim Empfangscheck die empfangbaren Sender für alle Standorte in Deutschland abrufen.

Mit der nächsten Ausbaustufe ist die Umstellung auf DBV-T2 HD noch nicht abgeschlossen. Bis Mitte 2019 folgen noch weitere Regionen.

(dpa)
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