Wie Verbraucher raffiniertes Speiseöl erkennen

In der Küche ist raffiniertes Öl vielseitig einsetzbar, im Geschäft hingegen nicht eindeutig erkennbar. Denn manchmal fehlen auf dem Etikett genaue Angaben. Es gibt dennoch Möglichkeiten, fündig zu werden.
Öl ist nicht gleich Öl. Sogar raffiniertes Öl wird nicht immer klar deklriert. Foto: Andrea Warnecke Öl ist nicht gleich Öl. Sogar raffiniertes Öl wird nicht immer klar deklriert.
München. 

Raffiniertes Öl eignet sich gut zum Braten und Frittieren, da es besonders hitzestabil ist. Es schmeckt neutral und ist vielseitig einsetzbar.

Auf dem Etikett muss die sogenannte Raffination aber nicht angegeben sein. Fehlen Kennzeichnungen wie „nativ” oder „kaltgepresst”, können Verbraucher in der Regel aber davon ausgehen, dass es sich um ein raffiniertes Öl handelt. Darauf weist die Verbraucherzentrale Bayern hin.

Der Herstellungsprozess läuft in mehreren Schritten ab und entfernt unter anderem geschmacks- und geruchsbeeinträchtigende Aromen. Aber auch Betacarotin und Teile des Vitamin-E-Gehaltes gehen verloren. Das typische Fettsäuremuster des Öls bleibt erhalten.

Raffinierte Öle lagert man am besten dunkel und kühl, ausnahmsweise vertragen sie aber auch Zimmertemperaturen. Nur angebrochene Flaschen gehören definitiv in den Kühlschrank.

(dpa)
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