So bereitet man Ostfriesentee richtig zu

Ostfriesentee wird traditionell mit Sahne serviert. Damit der ein Genuss wird, sollte man sich an die richtige Teezeremonie halten. Ebenfalls wichtig: Nicht umrühren!
Wie eine Wolke steigt die Sahne im Ostfriesentee wieder nach oben. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn Wie eine Wolke steigt die Sahne im Ostfriesentee wieder nach oben.
Bonn. 

Echter Ostfriesentee hat eine kupferrotbraune Farbe und einen kräftigen, herben Geschmack. Damit er gelingt, sollte er sorgfältig zubereitet werden.

Er ist eine Mischung aus bis zu 20 Schwarzteesorten, unter anderem aus Assam und Sri Lanka. Für die richtige Teezeremonie gießt man die losen Teeblätter zunächst mit sprudelnd heißem Wasser auf. Man nimmt etwa 10 Gramm Tee pro Liter und füllt die erwärmte Kanne bis zur Hälfte auf.

Erst nach dem Ziehen (drei bis fünf Minuten) wird sie vollkommen gefüllt. In die Tasse kommt ein großer weißer Kandisbrocken („Kluntje”). Er knistert, wenn der Tee darüber gegossen wird, erläutert das Bundeszentrum für Ernährung.

Zum Abschluss wird ein Schuss Sahne mit einem speziellen Sahnelöffel in die Tasse gegeben. Die Sahne sinkt dann nach unten und steigt wieder auf. Jetzt ist der Tee trinkfertig, sollte aber nicht umgerührt werden: So bietet jeder Schluck ein Geschmackserlebnis aus mild (Sahne), herb (Tee) und süß (Kandis).

(dpa)
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