Oktopus muss man weichklopfen

Oktopusfleisch verliert nur dann seine Zähigkeit, wenn man es gut durchklopft. Eine Alternative bietet die Gefriertruhe. Dort gelagert erreicht der Oktopus nach zwei bis drei Tagen die gewünschte Konsistenz.
Tintenfische (Sepia officinalis) haben feste Schichten aus Muskeln und Bindegewebe. Damit man sie gut kauen kann, müssen sie erst weich geklopft werden. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn Tintenfische (Sepia officinalis) haben feste Schichten aus Muskeln und Bindegewebe. Damit man sie gut kauen kann, müssen sie erst weich geklopft werden.
Hamburg. 

Ganz lecker, aber ein bisschen zäh: Damit das beim Essen nicht passiert, muss man Oktopus gut weichklopfen. Traditionell machen das die Fischer mit einem Holzschläger.

In der eigenen Küche kann man die Fleischstücke in ein Küchentuch wickeln und mit dem Fleischklopfer bearbeiten. Alternativ wird der Oktopus auch nach zwei bis drei Tagen in der Gefriertruhe weicher, heißt es in der Zeitschrift „Beef” (Ausgabe 1/2018). Unbearbeitete Kraken müssen je nach Größe über mehrere Stunden weichgekocht werden. Das Kochwasser sollte dabei nur sanft köcheln.

(dpa)
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