Eingelegtes Gemüse enthält noch viele Vitamine

Das Fermentieren von festen Gemüsesorten ist eine einfache und sehr beliebte Küchentechnik. Durch den natürlichen Gärungsprozess werden die Speisen haltbarer, gleichzeitig bleiben die meisten Vitamine enthalten.
Sauerkraut ist das bekannteste Beispiel für milchsaures Gemüse. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn Sauerkraut ist das bekannteste Beispiel für milchsaures Gemüse.
München. 

Wer Gemüse für längere Zeit lagern möchte, kann es milchsauer einlegen. Auf vielen Gemüsesorten befinden sich dafür natürlicherweise Milchsäurebakterien.

Das Verfahren funktioniert zum Beispiel bei Kohl, Gurken, Roter Bete, Bohnen oder Kohl. Das Gemüse wird dabei in Salzlake angesetzt und muss komplett mit Flüssigkeit bedeckt in einem gut schließenden Gefäß lagern, erläutert die Verbraucherzentrale Bayern. Das Salz bewirkt dann, dass Zellwasser austritt und die sogenannte Fermentation einsetzt.

Die Vorteile bei dieser Lagerungsmethode: Es gehen kaum Vitamine verloren, und die Milchsäurebakterien wirken sich positiv auf die Darmflora und somit auf das Immunsystem aus.

(dpa)
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