So lassen sich lange Meetings verhindern

Klar, der Austausch unter Kollegen oder Fachexperten ist wichtig. Doch oft ziehen sich Meetings endlos in die Länge. Management-Forscher erklären, wie Teilnehmer den Zeitaufwand minimieren.
Beim Meeting muss man nicht die ganze Zeit dabei sein. Die Anwesenheit ist meist nur erforderlich, wenn die eigene Expertise benötigt wird. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Beim Meeting muss man nicht die ganze Zeit dabei sein. Die Anwesenheit ist meist nur erforderlich, wenn die eigene Expertise benötigt wird.
Hamburg. 

Teamarbeit im Job ist wichtig, lähmt aber mitunter die Produktivität. Das gilt besonders für schlecht geführte Meetings. In Unternehmen seien das die größten Zeitfresser, heißt es in der Zeitschrift „Harvard Business Manager” (Ausgabe Oktober 2018).

Mitarbeiter können aber etwas dafür tun, die Treffen effektiver zu machen, erklären die Forscher um Rob Cross, der Professor für Global Leadership am Babson College in den USA ist, in der Zeitschrift. Teilnehmer sollten vorher nach der Agenda des Meetings fragen, damit sie nicht erst dort vorgestellt wird. Ratsam ist auch, vorab darum zu bitten, nur an jenen Teilen des Meetings dabei sein zu müssen, in denen man wirklich wegen seiner Expertise gebraucht wird.

Wer nicht ewig festsitzen möchte, kann seine Teilnahmezeit schon vorher begrenzen. Dafür nennen Beschäftigte einen festen Zeitpunkt, an dem sie gehen müssen, etwa wegen eines Termins. Ob das stimmt oder nur ausgedacht ist, sei egal, schreiben die Forscher.

(dpa)
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