Neue Studiengänge stellen sich auf Digitalisierung ein

Studieninhalte orientieren sich oft an den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft. Daher spielen digitale Technologien auch in den Fachbereichen Gesundheit, Nachhaltigkeit und Landwirtschaft eine immer größere Rolle. Die neuen Studiengänge im Überblick:
In Zusammenarbeit mit dem Hasso-Plattner-Institut bietet die Universität Potsdam die neue Master in Digital Health und Data Engineering an. Foto: Ralf Hirschberger In Zusammenarbeit mit dem Hasso-Plattner-Institut bietet die Universität Potsdam die neue Master in Digital Health und Data Engineering an.

Neue IT-Studiengänge rund um Daten und Gesundheit

In Potsdam gibt es ab dem Wintersemester zwei neue IT-Studiengänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Im englischsprachigen Master Digital Health geht es um die Digitalisierung der Medizin, das Angebot richtet sich an Mediziner und Informatiker gleichermaßen. Der Master Data Engineering ist dagegen nur für klassische Informatiker oder IT-Ingenieure gedacht, hier geht es um die technischen, rechtlichen und ethischen Aspekte von Datensammlung und -analyse. Unterrichtet wird hier auf Deutsch.

Die neuen Master sind ein gemeinsames Angebot des Hasso-Plattner-Instituts und der Universität Potsdam, Studiengebühren fallen keine an. Beide Studiengänge haben eine Regelstudienzeit von vier Semestern. Interessenten können sich noch bis zum 15. Juli bewerben.

Neuer Master rund um Digitales und Nachhaltigkeit

Helfen digitale Technologien dabei, Ressourcen zu sparen? Oder sind Internet und Co. der große Energiefresser der Zukunft? Um Fragen wie diese geht es im neuen Master Digital Transformation & Sustainability (zu Deutsch: Digitale Transformation & Nachhaltigkeit) an der Hamburg School of Business Administration (HSBA). Der erste Jahrgang startet zum Wintersemester 2018/2019, teilte die private Wirtschaftshochschule mit. Pro Monat werden 950 Euro an Studiengebühren fällig.

Themen des vorwiegend deutschsprachigen Studiengangs sind unter anderem nachhaltiges Wirtschaften und digitale Technologien, hinzu kommen moderne Führungs- und Projektmanagement-Methoden. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Bachelor in Wirtschaftswissenschaften oder ähnlichen Fächern, die Regelstudienzeit beträgt fünf Semester.

Neuer Ingenieur-Bachelor für das Internet der Dinge

Die Hochschule Trier bildet ab dem kommenden Sommersemester Ingenieure für das Internet der Dinge aus. Dann startet der neue Bachelor-Studiengang „Internet of Things - Digitale Automation”, teilt die Fachhochschule mit. Grundlage des Angebots ist Basiswissen in den Ingenieurwissenschaften, hinzu kommen Inhalte aus den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung. So sollen sich die Studierenden zum Beispiel mit Robotik und Bildbearbeitung oder mit der Entwicklung von passenden Apps beschäftigen. Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester, eine Zulassungsbeschränkung gibt es nicht.

Neue Studiengänge zu digitaler Landwirtschaft und Freiraumplanung

Zum Wintersemester startet die Hochschule Ostwestfalen-Lippe einen neuen Bachelor rund um die Digitalisierung in der Landwirtschaft. In dem Studiengang Precision Farming (deutsch: „präzise Landwirtschaft”) geht es etwa darum, wie sich durch Datenanalyse das Bestellen der Felder optimieren lässt. Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester, teilt die staatliche Fachhochschule mit.

Ebenfalls zum Wintersemester 2018/19 bringt sie den Bachelor Freiraummanagement an den Start. Der Studiengang verknüpft die Themen Landschaftsgestaltung und Nachhaltigkeit. Neben der Planung von Freianlagen wie Gärten und Parks setzen sich Studierende in dem auf sieben Semester angelegten Bachelor mit der Bau-Ausführung sowie der Unterhaltung solcher Anlagen auseinander. Auch neu im Programm der Fachhochschule ist der Bachelor Data Science , der auf sechs Semester verteilt den Umgang und die Analyse von Daten in den Fokus stellt.

(dpa)
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