Wie lange warten mit dem Einpflanzen von Narzisse und Co.?

Zwiebelblumen wie Narzissen oder Tulpen werden Frühblüher genannt. Sie blühen nicht nur früh, sondern gehören auch früh in den Boden - und zwar vor dem ersten Frost.
Tulpenzwiebeln sollten noch im Herbst in die Erde kommen. Foto: Florian Schuh/dpa Foto: dpa Tulpenzwiebeln sollten noch im Herbst in die Erde kommen. Foto: Florian Schuh/dpa
Veitshöchheim. 

Narzissen, Tulpen und viele andere frühblühende Zwiebelblumen brauchen die Kälte, um austreiben zu können. Für mehrere Wochen sollten sie einer Umgebung von etwa null Grad ausgesetzt sein.

Daher werden die Frühblüher schon vor dem Winter in den Gartenboden gesetzt - nur dann erblühen sie rechtzeitig zu den ersten warmen Tagen des neuen Jahres. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt? Zwar kann man die Zwiebeln bis zum ersten Frost in den Boden bringen, doch die Bayerische Gartenakademie rät, nicht zu lange zu warten. Bei fast allen Arten führe ein früher Pflanztermin zu einer besseren Blüte. Meist sei bereits der September ein optimaler Zeitpunkt. Dann ist der Boden noch warm, was die Bildung von Wurzeln ermöglicht.

Die Frühblüher brauchen einen durchlässigen Boden, sonst kann es dazu kommen, dass aufstauende Nässe die Zwiebeln faulen lässt. Daher sollte bei schweren Böden die Erde im Pflanzloch mit Sand gemischt werden. Oder der Hobbygärtner legt eine Drainageschicht aus Kies oder grobem Sand an.

(dpa)
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