Bio-Müllbeutel gehören nicht in den Biomüll

Biomüll kann durch Verbrennung in Biogasanlagen zur Energiewende beitragen und dient der Landwirtschaft als wertvoller Dünger. Dabei ist es wichtig, dass nicht-kompostierbare Stoffe der Bio-Tonne fernbleiben.
Neuartige Biokunststoff-Tüten werden nicht immer restlos biologisch abgebaut. Experten raten daher, Biomüll ohne Tüte in die Tonne zu geben. Foto: Fredrik Von Erichsen Neuartige Biokunststoff-Tüten werden nicht immer restlos biologisch abgebaut. Experten raten daher, Biomüll ohne Tüte in die Tonne zu geben.
Berlin. 

Die Bezeichnung bio steht nicht dafür, dass etwas auch biologisch verwertbar ist. So verweist der Naturschutzbund Deutschland ( Nabu ) darauf, dass scheinbar biologisch-abbaubare und kompostierbare Kunststoffe wie jene, die für Bio-Müllbeutel verwendet werden, zu Problemen führen.

Der Kompost oder die Gärreste, die aus Biomüll entstehen, sind dann mit Fremdstoffen verunreinigt, die auf die Äcker oder Gartenbeete kommen.

Das Problem ergibt sich auch durch sogenannte Fehlwürfe: also Plastik, Glas oder Metall, die in die Biotonnen gegeben werden. Kompostier- und Vergärungsanlagen können nicht alle diese Stoffe aus dem Bioabfall herausfiltern.

(dpa)
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