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„Stunde der Wintervögel”: Nabu ruft zu Zählaktion auf

Der Naturschutzbund möchte sich einen genauen Überblick über den Bestand der Wintervögel in den Städten und Dörfern verschaffen. Dazu bittet er die Bundesbürger um Hilfe.
Wie schon im vergangenem Jahr sind Naturfreunde nun wieder aufgerufen, die Vögel am Futterhaus, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und dem Nabu zu melden. Foto: Jens Büttner/dpa Wie schon im vergangenem Jahr sind Naturfreunde nun wieder aufgerufen, die Vögel am Futterhaus, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und dem Nabu zu melden.
Neumünster. 

Der Naturschutzbund (Nabu) sucht Helfer für seine Zählaktion „Stunde der Wintervögel”. Bei der bundesweiten Wintervogelzählung vom 5. bis 7. Januar sollen Freiwillige eine Stunde lang die Vögel in Gärten, an Futterhäuschen, auf dem Balkon oder im Park zählen.

Damit nicht derselbe Vogel mehrfach gezählt wird, meldet man die höchste Zahl, die sich im Lauf der Stunde gleichzeitig zeigen, sagte Landesgeschäftsführer Ingo Ludwichowski.

Ziel der Aktion sei, ein möglichst genaues Bild von der Vogelwelt in den Städten und Dörfern zu erhalten. Dabei gehe es nicht um exakte Bestandszahlen aller Vögel, sondern darum, Häufigkeiten und Trends von Populationen zu ermitteln. Besondere Aufmerksamkeit wollen die Naturschützer in diesem Jahr dem Star widmen. Er ist der Vogel des Jahres 2017. Bundesweit wurde der schillernde Singvogel bei der Zählung Anfang 2017 im Vergleich zum Vorjahr deutlich häufiger gesichtet, da der wegen milderer und kürzerer Winter hier immer häufiger genügend Nahrung findet. „In Schleswig-Holstein allerdings ist der Trend seit Jahren negativ”, sagte Ludwichowski.

An der Wintervogelzählung beteiligten sich laut Nabu vor einem Jahr bundesweit mehr als 118 000 Freiwillige, die pro Garten im Schnitt rund 34 Vögel und acht verschiedene Arten erfassten.

(dpa)
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