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Kastration kann manche Pferde größer machen

Ein kastrierter Hengst hat eine längere Wachstumsphase und kann dadurch größer werden. Das hängt mit dem Hormon Testosteron und dem Schließen der Wachstumsfugen zusammen.
Das Wachstum eines Hengstes hängt nicht nur von den Hormonen ab, sondern ist auch genetisch bedingt. Foto: Christian Charisius Das Wachstum eines Hengstes hängt nicht nur von den Hormonen ab, sondern ist auch genetisch bedingt.
Hamburg. 

Manche Pferdehalter hoffen, dass ihr Hengst durch eine Kastration länger wächst - und damit größer wird. Ganz unberechtigt ist diese Annahme nicht, heißt es in der Fachzeitschrift „St.Georg ” (Ausgabe 10/2018).

Durch das Hormon Testosteron schließen sich bei Pferden unter anderem die Wachstumsfugen. Wird ein Hengst kastriert, geht die Testosteronproduktion innerhalb kurzer Zeit zurück: Die Wachstumsfugen schließen sich dadurch langsamer, das Pferd wächst also länger.

Eine Garantie für diesen Effekt dürfen Halter aber nicht erwarten: Das Wachstum hängt nämlich nicht nur von den Hormonen ab, sondern ist auch genetisch bedingt. Wer also zwei kleine Pferde kreuzt, züchtet ziemlich sicher keinen Riesen.

(dpa)
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