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Erste Igel werden wach: Zufüttern ist nicht nötig

Der Winterschlaf ist vorbei. Es ist wieder Zeit, um die Welt zu erkunden: Im Frühling sieht man den Igel wieder häufiger. Die meisten Nager haben dann viel Gewicht verloren. Doch trotzdem sollte man ein Zufüttern eher vermeiden.
Im Frühling kommen die Igel heraus aus ihren Nestern. Foto: Karl-Josef Hildenbrand Im Frühling kommen die Igel heraus aus ihren Nestern.
München. 

Wenn die Temperaturen im Frühling wieder über die Zehn-Grad-Marke klettern, verlassen Igel ihre gut isolierten Nester. Bis zu sechs Monate haben die meisten Tiere dann unter einem Laubhaufen verbracht - und dabei etwa 30 Prozent ihres Körpergewichts verloren.

Die Tiere sind in dieser Zeit nachts und in der Dämmerung verstärkt auf der Suche nach Insekten, Larven, Spinnen und Würmern. Zufüttern muss der Mensch ihnen aber nichts, heißt es in der Zeitschrift „Ein Herz für Tiere” (Ausgabe März 2018).

Nur wenn die Böden noch einmal gefrieren, wird es schwer für die Tiere. Dann freuen sie sich über eine Schale Katzen- oder Igeltrockenfutter im Garten oder auf der Terrasse.

(dpa)
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