Tetanus-Impfung alle zehn Jahre auffrischen

Zum Schutz gegen Wundstarrkrampf sollte jeder alle zehn Jahre die Tetanus-Impfung erneuern. Die Krankheit tritt in Deutschland zwar nur noch selten auf, aber im schlimmsten Fall kann sie tödlich enden.
Wann die nächste Impfung dran ist, kann sich jeder mit Hilfe der Stempel im Impfausweis ausrechnen. Foto: Daniel Karmann Wann die nächste Impfung dran ist, kann sich jeder mit Hilfe der Stempel im Impfausweis ausrechnen.
Krefeld. 

Wie lange liegt die letzte Tetanus-Impfung zurück? Das sollte jeder regelmäßig überprüfen. Die Impfung muss alle zehn Jahre aufgefrischt werden, informiert der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN).

Sporen des Tetanus-Erregers Clostridium tetani könnten selbst über kleine Schnitt- oder Schürfwunden in den Körper eindringen, warnen die Nervenärzte. Der Erreger kann den sogenannten Wundstarrkrampf verursachen.

Erste Anzeichen sind Kopfschmerzen, Schwindel, Unruhe, Zittern, Schwäche, Müdigkeit und Muskelschmerzen. Typisch seien Muskelkrämpfe, die zum Beispiel zu einer schmerzhaften Überstreckung der Rückenmuskulatur führen. Die Infektion kann tödlich enden. Da allerdings viele Menschen in Deutschland gegen Tetanus geimpft sind, tritt Wundstarrkrampf nur noch selten auf.

(dpa)
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