Essgewohnheiten: Gewichtszunahme in der Lebensmitte: Energiebedarf sinkt

Wenn sich trotz gleicher Bewegungs- und Essgewohnheiten plötzlich Pfunde ansammeln, dann könnte das am Alter liegen. Denn bei Menschen, die sich in der Mitte ihres Lebens befinden, ändert sich Stoffwechsel und Körperzusammensetzung.
Wieder ein Kilo mehr, obwohl die Essgewohnheiten gleichbleiben. Dieses Problem kennen viele Menschen, die zwischen 30 und 35 Jahre alt sind. Der Körper beginnt, sich zu verändern. Foto: Hans Wiedl Wieder ein Kilo mehr, obwohl die Essgewohnheiten gleichbleiben. Dieses Problem kennen viele Menschen, die zwischen 30 und 35 Jahre alt sind. Der Körper beginnt, sich zu verändern. Foto: Hans Wiedl
Düsseldorf. 

In der Lebensmitte ändert sich bei vielen Menschen die Figur: Sie nehmen zu, ohne mehr zu essen. Der Grund: Der Körper beginnt etwa zwischen 30 und 35, wenig beanspruchte Muskeln abzubauen, somit sinkt der Energiebedarf.

Viele passen ihre Energiezufuhr und das Maß an Bewegung aber nicht an. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin. Zunächst ändert sich das Verhältnis zwischen Fett- und Muskelmasse. Meist wird in den Wechseljahren die Gewichtszunahme sichtbar und spürbar.

Um dem entgegenzuwirken, empfiehlt die Verbraucherzentrale sowohl Ausdauertraining - wie etwa täglich einen halbstündigen Spaziergang mit schnellen und langsamen Passagen - als auch täglich Kraftübungen wie Kniebeugen oder Liegestütze - auf dem Boden oder an der Wand.

(dpa)
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