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Weihnachtsbäume könnten wegen Dürre doch teurer werden

Weihnachtsbäume könnten in diesem und den nächsten Jahren kontinuierlich teuerer werden. Der trockene Sommer mit teils Total-Ausfällen bei Neuanpflanzungen hat zu dieser Entwicklung geführt.
Eine gefällte vertrocknete Kiefer am Rande einer Weihnachtsbaumplantage. Wegen der Dürre im Sommer werden Weihnachtsbäume nach Einschätzung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) teurer. Foto: Bernd Settnik Foto: dpa Eine gefällte vertrocknete Kiefer am Rande einer Weihnachtsbaumplantage. Wegen der Dürre im Sommer werden Weihnachtsbäume nach Einschätzung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) teurer. Foto: Bernd Settnik
Bonn. 

Wegen der Dürre im Sommer werden Weihnachtsbäume nach Einschätzung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) teurer. Bei Nordmanntannen rechne man mit einem Plus von 50 Cent bis zu einem Euro pro Meter, teilte die SDW in Bonn mit.

Jeder Meter Nordmanntanne werde im Durchschnitt 18 bis 24 Euro kosten. Die SDW sprach von einer nur leichten Preissteigerung. „Jeder Haushalt wird einen schönen Weihnachtsbaum kaufen können”, hieß es.

In den Weihnachtsbaumkulturen sei die Dürre nicht folgenlos geblieben, argumentiert die SDW. So habe es bei den Neuanpflanzungen der drei- bis vierjährigen Bäume teilweise Total-Ausfälle gegeben - vor allem auf den ost- und norddeutschen Flächen. „In acht Jahren könnte es zu Engpässen kommen, wenn es nicht gelingt, durch stärkere Nachpflanzungen den Verlust auszugleichen”, hieß es weiter.

Diese Einschätzung teilt ein Experte aus der Weihnachtsbaumhochburg Nordrhein-Westfalen nicht: „Nein, die Preise bleiben in diesem Jahr auf jeden Fall stabil, Weihnachtsbäume werden auf dem Markt trotz einiger Trockenheitsschäden nicht teurer”, sagte der Vorsitzende des Fachbereichs im NRW-Landesverband Gartenbau, Eberhard Hennecke. Es könne aber sein, dass der eine oder andere Anbieter mögliche Verluste durch steigende Preise ausgleiche.

Aus dem Sauerland kommen etwa ein Drittel aller Weihnachtsbäume bundesweit. Wie in den vergangenen Jahren werde zu rund 80 Prozent auch voraussichtlich diesmal wieder die Nordmanntanne gefragt sein. Diese werde pro laufendem Meter unverändert zwischen 18 und 23 Euro kosten, hatte Hennecke im September gesagt.

(dpa)
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