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Ausnahmeregelung: Versicherung zahlt Waisenrenten auch an erwachsene Kinder

Die Waisenrente wird normalerweise bis zum 18. Geburtstag gezahlt. Wer sich im Studium oder in der Ausbildung befindet, profitiert von einer Ausnahmeregelung - allerdings auch nur bis zu einem bestimmten Alter.
Die Rentenversicherung zahlt jungen Menschen während eines Studiums, einer Schul- oder Berufsausbildung sowie eines Freiwilligendienstes die Waisenrente weiter, auch wenn sie das 18. Lebensjahr überschritten haben. Foto: Julian Stratenschulte Die Rentenversicherung zahlt jungen Menschen während eines Studiums, einer Schul- oder Berufsausbildung sowie eines Freiwilligendienstes die Waisenrente weiter, auch wenn sie das 18. Lebensjahr überschritten haben.
Berlin. 

Rentenzahlungen an Waisen enden regelmäßig mit dem 18. Geburtstag. Während eines Studiums, einer Schul- oder Berufsausbildung sowie eines Freiwilligendienstes können Waisen aber auch über das 18. Lebensjahr hinaus von der Rentenversicherung eine Rente erhalten.

Gezahlt wird längstens bis zum 27. Lebensjahr, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hinweist. Selbst bei einem Wechsel zwischen zwei Ausbildungsabschnitten fällt die Waisenrente nicht einfach weg. Wenn zwischen der vorherigen und der neuen Ausbildung ein Zeitraum von höchstens vier Monaten liegt, wird die Waisenrente auch für diese Übergangszeit weitergezahlt.

Die geltend gemachten Ausbildungen müssen gegenüber der Rentenversicherung nachgewiesen werden. Das geht zum Beispiel mit einer Schulbescheinigung, dem Ausbildungsvertrag oder einer Immatrikulationsbescheinigung.

Einkünfte der Waisen werden nicht auf die Rente angerechnet. Auch erwachsene Waisen erhalten unabhängig von ihren sonstigen Einkommensverhältnissen die Waisenrente immer in voller Höhe.

Service:

Auskünfte erteilen die Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung in den Auskunfts- und Beratungsstellen vor Ort oder am kostenlosen Servicetelefon unter der Nummer 0800 1000 4800.

(dpa)

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