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Social Trading unterliegt keiner strengen Reglementierung

Es ist ein Trend in der Finanzwelt - Social Trading. Nutzer sollen dabei von Expertenwissen anderer profitieren. Doch was so schön klingt, muss nicht immer passen.
Der Anlagestrategie eines anderen folgen und im bestmöglichen Fall davon profitieren - dieser Grundgedanke steckt hinter dem Social Trading. Foto: Franziska Gabbert Der Anlagestrategie eines anderen folgen und im bestmöglichen Fall davon profitieren - dieser Grundgedanke steckt hinter dem Social Trading.
Frankfurt/Main. 

Gemeinsam geht es besser - das ist das Motto beim Social Trading im Internet. Wer Trader werden will, sollte das Regelwerk nicht mit dem einer Bank vergleichen.

Das Prinzip: Ein Teilnehmer führt ein Musterdepot und macht dieses auf einer entsprechenden Online-Plattform öffentlich. Je besser sich das Depot entwickelt, desto höher klettert es in entsprechenden Ranglisten. Andere Anleger können diesem Anleger folgen, seine Entscheidungen kopieren.

Einige Trader können dabei durchaus erfolgreich erscheinen, erklärt die Aktion „Finanzwissen für alle” der Fondsgesellschaften. Tatsächlich können sie aber Strategien einsetzen, die nicht unbedingt mit den Bedürfnissen, Anlagezielen und dem Risikobewusstsein des Anlegers übereinstimmen. Auch Verluste sind durchaus möglich.

Wichtig zu beachten:  Social Trading unterliegt nicht den strengen Regeln, die bei der Beratung in einer Bank gelten. Geeignetheitserklärungen, die Prüfung, ob das Finanzprodukt für den Anleger geeignet ist, die Aufzeichnung von eventuellen Beratungsgesprächen und die Offenlegung von Kosten finden in der Regel nicht statt.

(dpa)
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