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Jeder Zweite sagt: Doofe Geschenke umtauschen ist okay

Eine Enttäuschung an Weihnachten erlebt? Da hilft der Kassenzettel zum Umtausch. Doch bei jedem fünften Schenker kommt sowas extrem schlecht an. Und Männer sind noch einmal dünnhäutiger als Frauen.
Enttäuschende Weihnachtsgeschenke lassen sich schnell umtauschen. Laut einer Online-Umfrage hat die Hälfte der Deutschen kein Problem damit. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa Enttäuschende Weihnachtsgeschenke lassen sich schnell umtauschen. Laut einer Online-Umfrage hat die Hälfte der Deutschen kein Problem damit.
Berlin. 

Fast die Hälfte der Menschen in Deutschland sieht kein Problem darin, ungeliebte Weihnachtsgeschenke umzutauschen. Das ergab eine repräsentative Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov unter mehr als 2000 Männern und Frauen.

46 Prozent empfinden die Retoure eines Geschenks demnach nicht als undankbar. 32 Prozent sehen einen Umtausch hingegen immerhin mit gemischten Gefühlen. 19 Prozent betrachten so ein Vorgehen als einen klaren Fauxpas. Im direkten Vergleich zeigen sich übrigens Männer (21 Prozent) in dem Punkt empfindlicher als Frauen (17 Prozent).

Auch wenn viele froh sind, den Feiertagsstress hinter sich zu haben: Gar nicht so wenige Leute würden gern öfter im Jahr Heiligabend feiern. Bei der Aussage „Es ist schade, dass Weihnachten nur einmal im Jahr ist” stimmen 13 Prozent zu - das ist immerhin jeder Achte. Und 15 Prozent sind unentschlossen. 70 Prozent winken ab.

Die Umfrage zeigt, dass alte und junge Leute in Deutschland über den Kommerz hinaus völlig verschiedene Herzensanliegen haben. So wünscht sich die Generation 55plus vehement, gesund zu bleiben oder zu werden (61 Prozent), eine friedliche Welt (45 Prozent) oder aber einen Lottogewinn (41 Prozent). Das sind auch mit 40, 33 und 39 Prozent die Topwünsche der 18- bis 34-Jährigen, doch eben auf geringerem Niveau.

Denn die Zukunftshoffnungen der jungen Leute sind viel breiter gestreut: etwa auch eine Gehaltserhöhung (30 Prozent), „eine besondere Fähigkeit bekommen” (29 Prozent), mehr Freizeit (27 Prozent) und „häufiger ausschlafen” (23 Prozent). Das sind alles Punkte, die die Befragten im Alter von 55 aufwärts kaum nennen. Mehrfachnennungen waren in dieser Kategorie möglich.

(Von Christof Bock, dpa)
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