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Anleihen aus Schwellenländern können Rendite bringen

Anleger, die in den letzten Jahren in Anleihen bestimmter Schwellenländer investiert haben, durften sich über hohe Renditen freuen. Ob der Kurs zukünftig stabil bleibt oder weiter wächst, ist nicht sicher. Sparer sollten daher nur einen Teil ihres Vermögens investieren.
In Anleihen von Schwellenländern zu investieren, kann dem Anleger hohe Renditen bescheren. Foto: Daniel Reinhardt/dpa In Anleihen von Schwellenländern zu investieren, kann dem Anleger hohe Renditen bescheren.
Frankfurt/Main. 

Gut aufgestellt ist ein Depot, wenn es Wertpapiere aus unterschiedlichen Ländern und Branchen enthält. Anleger können weltweit anlegende Aktienfonds zum Beispiel mit Fonds kombinieren, die in Anleihen bestimmter Staaten oder Regionen investieren.

Eine Möglichkeit sind Fonds, die ihren Schwerpunkt auf Schwellenländer legen, erklärt die Aktion „Finanzwissen für alle” der Fondsgesellschaften.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich das lohnen kann: So verzeichneten Rentenfonds, die in Schwellenländer-Anleihen investierten, bis Ende Dezember 2017 in den zurückliegenden 15 Jahren eine Rendite von 111,1 Prozent. Das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Ertrag von 5,1 Prozent. Sparer sollten solche Anleihefonds ihrem Depot aber dennoch lediglich beimischen. Denn sie müssen immer die Gefahr von Kurs- und Währungsschwankungen sowie einer Zahlungsunfähigkeit eines Landes im Auge behalten.

(dpa)
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