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Vom Job in den Ruhestand - „Man sollte loslassen können”

Wer aus dem Arbeitsleben ausscheidet, sollte sich auf liebgewonnene Menschen konzentrieren und den alten Arbeitsplatz loslassen. Foto: Jens Wolf Wer aus dem Arbeitsleben ausscheidet, sollte sich auf liebgewonnene Menschen konzentrieren und den alten Arbeitsplatz loslassen. Foto: Jens Wolf
München. 

Nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben beginnt eine neue Lebensphase. Damit der Übergang reibungslos verläuft sollte man sich auf den Kontakt zu ehemaligen Kollegen konzentrieren, den alten Arbeitsplatz aber loslassen.

Mit dem Ruhestand sollte nicht der Kontakt zu liebgewonnenen Kollegen abbrechen. „Oft sind im Laufe der Jahre intensive Beziehungen und Freundschaften entstanden, die man auch weiter pflegen möchte”, sagt der Karriereberater Walter Feichtner aus München. Von beruflichen Dingen sollte man aber Abstand nehmen: „Man sollte loslassen können und sich nicht mehr zu sehr in den Arbeitsalltag vom ehemaligen Job involvieren”, rät der Experte. Die Nachfolger am Arbeitsplatz seien in der Regel froh, wenn der Vorgänger sich mit Ratschlägen zurückhält.

Auch Einladungen zu Feiern oder Versammlungen mit den früheren Kollegen seien keine Pflichttermine. „Oft sind es in der Tat nette Gesten des Arbeitgebers, und man darf diese getrost schwänzen”, sagt Feichtner. Ob man sie wahrnehme, ist jedem selbst überlassen.

(dpa)
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