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Test: Bedenkliche Stoffe in konventionellen Lippenstiften

Schadstoffe auf den Lippen: Die „Öko-Tester” haben den herkömmlichen Lippenstiften schlechte Noten gegeben. Dagegen punktet die Naturkosmetik.
Die meisten konventionell hergestellten Lippenstifte basieren auf Fetten, die aus Erdöl hergestellt werden. In diesen können bedenkliche Stoffe stecken. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert Die meisten konventionell hergestellten Lippenstifte basieren auf Fetten, die aus Erdöl hergestellt werden. In diesen können bedenkliche Stoffe stecken.
Frankfurt/Main. 

Herkömmliche Lippenstifte erhalten im Test schlechte Noten: 13 Mal die Note „ungenügend” und 1 Mal „ausreichend” hat die Zeitschrift „Öko-Test” vergeben (Ausgabe 3/2018).

Die Produkte wurden auf bedenkliche Inhaltsstoffe untersucht. Naturkosmetik punktet üblicherweise bei den Warentestern, so auch dieses Mal: Sieben Mal wurde die Note „sehr gut” verteilt, ein als „natural lipstick” gekennzeichnetes Produkt erhielt die Note „befriedigend”.

Die meisten konventionellen Lippenstifte basieren auf erdölbasierten Fetten, den sogenannten Paraffinen. In 12 der 14 nun getesteten Parraffin-Produkte stecken die sogenannten aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH). Diese können Stoffe enthalten, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein.

In allen Paraffin-Produkten hat das Prüflabor zudem die chemischen Verbindungen MOSH und POSH gefunden. Sie können sich zum Beispiel im Fettgewebe des Körpers und der Leber anreichern. Manche Farbstoffe können außerdem allergische Reaktionen auslösen.

Kritisch sind all diese Inhaltsstoffe laut „Öko-Test”, da der Lippenstift beim Sprechen, Essen und Küssen von den Lippen abgeleckt wird.

(dpa)
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