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Kleidung kann man leihen statt kaufen

Das Frühlingswetter regt dazu an, den Kleiderschrank umzuräumen. Wer seine Garderobe auf die Frühjahrsmode umstellt, kann dabei auch zu Kleidung aus dem Verleih greifen. Das hat Vorteile für Umwelt und Kunden.
Nicht jedes Kleidungsstück muss gekauft werden, leihen geht auch. Foto: Jens Kalaene Nicht jedes Kleidungsstück muss gekauft werden, leihen geht auch.
Berlin. 

Im Frühling steht ein Garderobenwechsel an - dafür müssen Kunden aber nicht gleich neue Kleidung kaufen. Immer mehr Unternehmen böten sie auch zum Ausleihen an, teilt die Verbraucherzentrale Hamburg mit.

Das schont zum einen die Umwelt: Tragen mehrere Personen dasselbe Kleidungsstück nacheinander, senkt das den CO2- und Wasserabdruck der Textilien. Und Kunden haben durch Verleihsysteme mehr Abwechslung.

Besonders Abendgarderobe, Umstands- und Babykleidung brauchen die meisten nur begrenzte Zeit. Doch auch für den Alltag bieten sich Sharing-Plattformen an. Verbraucher sollten bei der Auswahl auf das Kleingedruckte der Anbieter, auf umweltfreundliche Materialien und faire Herstellungsbedingungen achten, rät die Verbraucherzentrale .

Als Preisbeispiel nennt die Verbraucherzentrale 50 Euro für vier geliehene Kleidungsstücke im Monat. Bei Babykleidung sind drei Bodys für 2,60 Euro pro Monat zu haben.

Jeder Deutsche kauft nach Angaben der Verbraucherzentrale durchschnittlich etwa 70 neue Kleidungsstücke pro Jahr. Dabei lande zu Lasten von Umwelt und Textilarbeitern immer mehr Mode für immer weniger Geld in den Einkaufstüten. Sharing-Plattformen, Kleidertauschpartys und Secondhand-Shopping setzen dazu einen Gegenakzent.

(dpa)
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