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Essen auf Rädern: Anbieter um persönliches Treffen bitten

Sich Essen nach Hause liefern zu lassen, kann praktisch sein, gerade im hohen Alter. Doch wer auf einen regelmäßigen Lieferdienst zurückgreifen möchte, sollte sich vorher genauer über den Anbieter informieren - möglichst persönlich.
Essen ist da: Wohlfahrtsverbände und Privatunternehmer liefern täglich Mahlzeiten aus. Foto: Hendrik Schmidt Essen ist da: Wohlfahrtsverbände und Privatunternehmer liefern täglich Mahlzeiten aus. Foto: Hendrik Schmidt
Bonn. 

Täglich bringen sie mindestens eine Mahlzeit nach Hause, doch wer sich Essen auf Rädern liefern lassen möchte, sollte zunächst um ein persönliches Treffen mit dem Anbieter bitten.

Das macht man am besten zu Hause, so dass man alles in Ruhe durchsprechen kann, rät Ursula Lenz von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen. Lehnt der Anbieter das ab, spreche das eher nicht für einen guten Service.

Beim Essen auf Rädern gibt es verschiedene Möglichkeiten: Man kann warmes, verzehrfertiges Essen bekommen, Mahlzeiten, die man nachwärmen muss, oder man lässt sich tiefgekühlte Speisen liefern.

Entscheidet man sich für ersteres, sollte man in dem Vorgespräch unbedingt fragen, wie lange das Essen warm gehalten wird. „Das sollte nicht länger als drei Stunden sein”, sagt Lenz. „Je länger die Speisen warmgehalten werden, desto größer ist der Vitaminverlust.” Außerdem lässt man sich das Essen am besten zwei- bis dreimal testweise liefern, bevor man einen Vertrag bei einem Anbieter abschließt. In der Regel sei eine solche Testphase kein Problem, sagt Lenz.

Wichtig ist auch, dass die Speisen klar bezeichnet sind. „Am Namen sollte erkennbar sein, ob man zum Beispiel Schwein oder Rind bekommt”, erklärt Lenz. Außerdem muss es deklariert sein, wenn bei der Zubereitung Alkohol verwendet wurde.

(dpa)
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