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Enkel lieber mit Zeit als mit Geschenken verwöhnen

Großeltern wollen ihren Ekeln oft besonders viel Gutes zukommen lassen. Wünsche wie Spielsachen, Bücher oder Süßigkeiten werden da gern erfüllt. Doch wichtiger ist es, sich wirklich mit den Kindern zu beschäftigen.
Anstatt sie mit Geschenken zu überhäufen, sollten Großeltern mit ihren Enkeln viel unternehmen. Ein Besuch im Bonbon-Museum etwa ist besser als Süßigkeiten auf die Hand. Foto: Franziska Kraufmann Anstatt sie mit Geschenken zu überhäufen, sollten Großeltern mit ihren Enkeln viel unternehmen. Ein Besuch im Bonbon-Museum etwa ist besser als Süßigkeiten auf die Hand. Foto: Franziska Kraufmann
Bonn. 

Dass Großeltern ihre Enkel verwöhnen wollen, ist ganz normal. Und auch in Ordnung, wenn man unter verwöhnen etwas Gutes tun versteht, sagt Ursula Lenz von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen.

Aber: „Mit Geschenken werden Kinder oft völlig überfrachtet, das tut ihnen eher nicht gut.” Was Kindern heute häufig fehle ist Zeit - deshalb sollte verwöhnen bedeuten, mit den Großeltern etwas zu unternehmen. „Das müssen keine spektakulären Sachen sein, mal in den Zoo gehen oder ihnen vorlesen.” Was man gemeinsam macht, hängt natürlich auch vom Alter der Enkel ab.

Auch die Enkel bei einer Übernachtung mal ein oder zwei Stunden länger aufbleiben zu lassen, als sie eigentlich dürfen, findet Lenz in Ordnung. „Das ist ja ein bisschen das Besondere am Besuch bei den Großeltern.” Alles, was darüber hinausgeht, sollte man mit den Eltern absprechen, rät Lenz. „Zum Beispiel spezielle Ernährungsprinzipien sollte man als Großeltern schon beachten, also etwa einen Besuch im Fast-Food-Restaurant absprechen.” Gleiches gilt für Geschenke - da können die Eltern unter Umständen am besten sagen, was dem Kind Freude machen könnte und was es schon hat.

(dpa)
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