Nur ein Drittel der leichten Motorradhelme im Test ist „gut”

Wer sich als Motorradfahrer für ein leichtes Helmmodell entscheidet, hat beim Kauf die Qual der Wahl. Wie sicher die einzelnen Helme sind und ob es immer das teuerste Modell sein muss, hat der ADAC getestet.
Der ADAC hat neun leichte Motorradhelme unter die Lupe genommen - nur jeder dritte schnitt dabei „gut” ab. Foto: Ralph Wagner/ADAC Der ADAC hat neun leichte Motorradhelme unter die Lupe genommen - nur jeder dritte schnitt dabei „gut” ab.
München. 

Bei leichten Motorradhelmen gibt es deutliche Qualitätsunterschiede: Nur jeder dritte erreicht im Test die Note „gut”. Das ist das Ergebnis einer Stichprobe vom ADAC, der neun Integralhelmen zwischen 1265 und 1527 Gramm untersucht hat.

Drei Modelle schnitten „gut” ab, weitere drei waren „befriedigend”. Zwei erhielten ein „Ausreichend”. Ein Modell fällt durch und ist „mangelhaft”, weil es in der relevantesten Disziplin der Schlagprüfung durchfällt. Der Autoclub hat die Helme von 160 bis 595 Euro in den Kategorien Handhabung/Komfort, Aerodynamik, aktive Sicherheit/Sicht sowie passive Sicherheit/Unfallschutz untersucht.

Testsieger ist der „Shoei NXR” ab 429 Euro (Note: 2,2). Auch „gut” sind der „X-Lite X-803 Ultra Carbon” für 529 Euro (2,4) und der „HJC RPHA 11 Carbon Lowin” ab 550 Euro (2,5). Der günstigste Helm ist der „MTR S-10 Carbon” für 160 Euro. Er verfehlt knapp ein „gut” und ist mit der Note 2,7 „befriedigend”. Fünf Helme haben abnehmbare Wangenpolster, die den Helfern nach einem Unfall das Abnehmen des Helmes erleichtern.

Der ADAC rät, den Kopfschutz vor dem Kauf am besten bei einer Probefahrt auf dem eigenen Bike zu probieren, um Passform, Fahrgeräusche und das Gewicht einschätzen zu können.

(dpa)
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