Ab 2020 alle Jaguar und Land Rover auch elektrisch

Ab 2020 will Jaguar und Land Rover alle Modellreihen auch mit einem elektrifizierten Antrieb anbieten - und dabei sollen auch historische Modelle der Engländer an die Steckdose kommen können.
Jaguar und Land Rover wollen ab 2020 alle Modellreihen auch mit einer E-Variante anbieten. In London zeigte der Hersteller auch einen klassischen E-Type mit E-Motor. Foto: Thomas Geiger/dpa-tmn Jaguar und Land Rover wollen ab 2020 alle Modellreihen auch mit einer E-Variante anbieten. In London zeigte der Hersteller auch einen klassischen E-Type mit E-Motor.
London. 

Jaguar und Land Rover stehen unter Strom: Ab dem Jahr 2020 soll es alle Modellreihen des britischen Herstellers auch mit einem elektrifizierten Antrieb geben. Das kündigte Firmenchef Ralf Speth in London an.

Dabei reiche das Spektrum vom sogenannten Mild-Hybriden über die Kombination von Akku-Antrieb, Verbrenner und Pufferspeicher mit Plug-in-Technik bis hin zum reinen Elektrofahrzeug, wie es 2018 erstmals mit dem Jaguar I-Pace an den Start geht. Der sportlich geschnittene Geländewagen wird rund 294 kW/400 PS leisten und auf eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern kommen, so Jaguar.

Aber die Briten schauen bei der Elektrifizierung nicht nur nach vorn. Selbst ihre Oldtimer sind vor der neuen Zeit nicht gefeit. So hat Jaguar jetzt erstmals den legendären E-Type aus den 1960ern mit einem Elektroantrieb ausgerüstet. Der hat rund 220 kW/300 PS, beschleunigt in 5,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und kommt auf eine Reichweite von etwa 270 Kilometern. Und das soll kein Einzelstück bleiben, sagt Tim Hannig, der die Classic-Sparte der Briten leitet. Vielmehr hat sein Team eine Art Bausatz entwickelt, der sich in alle Jaguar-Modelle von 1948 bis 1992 installieren lässt.

Jetzt ringt Hannig um die Freigabe seines Vorstands, solche Umbauten für Preise um 50 000 Pfund neben den üblichen Restaurierungen ins Programm zu nehmen. Dabei muss man sich nicht für ewig auf die Elektromobilität festlegen, sagt Hannig. „Sondern alle Umbauten sind so geplant, dass man den Wagen ohne bleibende Spuren auch wieder auf den originalen Stand zurückrüsten kann.”

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Auto & Verkehr

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse