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Finanzmarkt: Fusion Nummer 17 bei den Volksbanken

Von Die Vertreterversammlung der Frankfurter Volksbank hat gestern grünes Licht für die Fusion mit der Vereinigten Volksbank Maingau gegeben.
Die Fusion ist besiegelt: Die beiden Aufsichtsratschefs Hans-Peter Biffar (Maingau, l.) und Hans-Joachim Tonnellier (Frankfurt) rahmen die beiden Volksbankchefs Eva Wunsch-Weber und Michael Mengler ein. Foto: Frankfurter Volksbank Die Fusion ist besiegelt: Die beiden Aufsichtsratschefs Hans-Peter Biffar (Maingau, l.) und Hans-Joachim Tonnellier (Frankfurt) rahmen die beiden Volksbankchefs Eva Wunsch-Weber und Michael Mengler ein.
Frankfurt. 

Die Frankfurter Volksbank zählt bundesweit zu den Fusions-Champions. Gestern Abend stimmten die Eigentümer des genossenschaftlichen Instituts dem Zusammenschluss mit der Volksbank Maingau einstimmig zu. Im November hatten bereits die Vertreter der Vereinigten Volksbank den Weg für den Zusammenschluss freigemacht. Beide Häuser werden zum 1. Januar 2018 ein gemeinsames Institut bilden.

Für die Frankfurter ist es bereits Fusion Nummer 17 seit 1998. Im laufenden Jahr stemmt das Team um die Vorstandsvorsitzende Eva Wunsch-Weber damit schon die zweite Fusion unter Volksbanken in der Rhein-Main-Region. Im Sommer wurde mit der kleinen Volksbank Griesheim fusioniert. Der Trend zu größeren Einheiten setzt sich damit im genossenschaftlichen Finanzsektor weiter fort.

Die Vereinigte Volksbank Maingau mit Sitz in Obertshausen, deren Name auch nach der Fusion erhalten bleibt, verzeichnet eine Bilanzsumme von rund 1,9 Milliarden Euro. Sie betreut mit etwa 400 Mitarbeitern knapp 92 000 Kunden. Alle Mitarbeiter werden übernommen und erhalten eine Arbeitsplatzgarantie bis 2022. Bankchef Michael Mengler wird künftig die Position des Co-Vorstandschefs an der Seite von Eva Wunsch-Weber einnehmen. Seine Kollegen Sven Blatter und Manfred Resch werden das Vorstandsteam komplettieren.

Das Frankfurter Institut, nach Berlin die zweitgrößte Volksbank in Deutschland, kommt auf eine Bilanzsumme von 9,2 Milliarden Euro. Über 1300 Mitarbeiter kümmern sich um rund eine halbe Million Kunden, denen 82 Filialen und 39 SB-Stellen zur Verfügung stehen. Mit über 200 000 Mitgliedern ist sie Deutschlands mitgliederstärkste Volksbank.

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