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Große Koalition: Martin Schulz verzichtet auf Amt des Außenministers

In der SPD überschlagen sich die Ereignisse. In der Partei gibt es massiven Widerstand gegen einen Eintritt von SPD-Chef Schulz ins Kabinett einer großen Koalition - Schulz will nun verzichten.
Martin Schulz Foto: Bernd von Jutrczenka (dpa) Martin Schulz
Berlin. 

Der scheidende SPD-Chef Martin Schulz will nach Medienberichten wegen des steigenden Drucks aus den eigenen Reihen nun auch auf das Außenministerium in einer großen Koalition verzichten. Dies berichteten das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), die Bild-Zeitung und die Süddeutsche Zeitung am Freitag unter Berufung auf SPD-Kreise. Schulz wolle noch am Freitag seinen Rückzug verkünden.

Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht. Am frühen Freitagnachmittag verzichtete Martin Schulz dann auf das Amt des Außenministers. Das meldete faz.net.

Zuvor hatte die Bild-Zeitung berichtet, es gebe aus der SPD-Führung ein Ultimatum an Schulz, bis Freitagnachmittag auf das Außenamt zu verzichten. Hintergrund sei die Unzufriedenheit an der SPD-Basis und besonders im größten Landesverband Nordrhein-Westfalen. Schulz hatte ursprünglich angekündigt, nicht in ein Kabinett unter Kanzlerin Angela Merkel zu gehen.

dpa

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