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SGE vs. AfD: Eintracht-Frankfurt-Spieler schweigen im AfD-Streit

Gilt für die Spieler ein Redeverbot zu den Fischer-Äußerungen? Der Verein dementiert
Von WIEBKE RANNENBERG
Die Fußballwelt diskutiert über die AfD-Aussagen des Eintracht-Präsidenten Peter Fischer: Niemand könne Mitglied sein, „der diese Partei wählt, in der es rassistische und menschenverachtende Tendenzen gibt“. Doch die Spieler schweigen. Dürfen oder wollen sie nichts sagen?
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12 Kommentare zu diesem Artikel
  • 1
    Global kein Platz für Rassismus
    von Seckberry ,

    Eintracht Frankfurt engagiert sich in vielen sozialen Projekten bis hin zum wichtigen "Kampf gegen Rassismus" aufgrund immer wieder auftretender fremdenfeindlicher Zwischenfälle auf deutschen Fußballplätzen.

    So unterstützt der Verein "Kein Platz für Rassismus!" z.B. das Projekt "Soccer for Peace", einer Non-Profit Organisation in Israel, mit dem Ziel, jüdische und arabische Kinder, die sonst in getrennten Siedlungen leben, auf dem Fußballplatz zusammenzuführen, um neben dem Sport ein Gefühl für das Leben des Anderen auszubilden.

    Vereintes Auftreten gegen Fremdenfeindlichkeit macht stark, daher unterstützten Sportler, Prominente, Engagierte und Fußballer auch der Eintracht Frankfurt wie Benjamin Köhler, Faton Toski sowie Karl-Heinz "Charly" Körbel solche Initiativen.

    "Ich hoffe, dass alle Menschen, vor allem auch die, die nicht von Rassismus betroffen sind – Mut fassen, nicht wegsehen und aktiv gegen Rassismus vorgehen", sagte Bakary Diakité, ein SGE-Botschafter der ersten Stunde.

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  • 2
    Selbstredend !
    von AchimZ ,

    In diesem Zusammenhang ist das sehr konkrete Engagement von Kevin Prince mehr als vorbildlich und sehr nachahmenswert.

    Das Thema hier mit der Kritik an Fischer ist allerdings ein völlig anderes.

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  • 3
    Fischer ist nicht Chef des Profi-Fußballs
    von Luap ,

    Meines Wissens ist der Präsident von Eintracht Frankfurt eben Vereinspräsident des Amateurbereichs, aber nicht der Chef des Profi-Fußballs. Die Profi-Bundesliga-Mannschaft gehört nur scheinbar zum Verein Eintracht Frankfurt. Fischer steht eben dem Amateurbereich vor.
    In politischer Hinsicht ist Fischers Handeln untragbar - wenn man sich nicht in eine mainstream-Empörungskultur anti-AfD verstricken lässt. Er ist offenbar seitens der AfD angezeigt worden und wird die Suppe auslöffeln müssen, die er sich eingebrockt hat. Vor Gericht werden die rechtsstaatlichen Prinzipien zur Anwendung kommen. Empörungskultur und Diffamierungen führen da zu nichts.

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  • 4
    Was für eine Schande für den Klub
    von k.heidmann ,

    Die Frankfurter Eintracht macht ihre Sache in der Bundesliga ganz gut. Ihnen beim Fußballspielen zuzuschauen, macht wirklich oft spaß.
    Was aber um Gottes Willen hat deren Präsident geritten, diesem Spaß ein Ende zu setzen? Der Mann mag was von Fußball verstehen, von Politik versteht er aber rein gar nichts. Da nennt er 6 Millionen Wähler in Deutschland Anhänger einer "braunen Brut"! Ist der Mann noch ganz bei Sinnen? Er beleidigt ohne Not 6 Millionen Deutsche, unter denen sicher auch einige Fans seines Klubs sind.
    Das ist geschäftsschädigend. Ihm gehört der Fußballklub nicht. Er soll ihn nur ordentlich führen und darin hat er schuldhaft versagt. In jeder Firma würde solch ein Manager herausgeworfen, der zum Schaden seiner Firma agiert. Fischer, Deine Zeit ist um.

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  • 5
    Was für ein Affentheater
    von AchimZ ,

    Als politisch traditionell eher links stehender sag ich dazu nur folgendes:

    1.) Herr Fischer steht es wie jedem anderen völlig frei, jederzeit und in jeder Form seine private politische Meinung Kund zu tun.

    2.) Als Präsident eines Vereines politisch anders denkenden mit dem Rausschmiß zu drohen, das hatten wir schon einmal ! Damals richteten sich derartige Äußerungen gegen Kommunisten und Sozialdemokraten. Wir allen haben gelernt, solche Dinge als Faschismus zu titulieren !

    3.) Herr Fischer und alle anderen sollten sich eines hinter die Ohren schreiben: Faschismus von rechts bekämpft man nicht durch Faschismus von links ! Gewalt von rechts kann man übrigens auch nicht durch Gewalt von links bekämpfen - soviel zur sogenannten Antifa.

    Dieses ganze Theater passt aber wunderbar in unsere Zeit. Wer die AfD als rechtsextrem und verfassungsfeindlich hält, der muss dafür sorgen, dass sie verboten wird. Solange sie bei Wahlen teilnimmt, stehen Allen die gleichen Rechte zu.

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  • 6
    Rücktritt von Peter Fischer, jetzt!
    von Helmut.Bernemann ,

    Es gab schon mal jemanden, der sagte "l’état c’est moi", der Staat bin ich. Peter Fischer ist nur wenig bescheidener, er bezeichnet einfach Andersdenkende als Rassisten, was nicht weniger bedeutet, als "was hier richtig ist, bestimme ich"!
    Man fragt sich aber nun, welchen Beruf Peter Fischer eigentlich ausübt? Ist er ein Rechtsberater, ein (linker) Politiker, ein selbsternannter Wanderprediger, der der Welt mitteilen muß, was er von Andersdenkenden hält?

    Hätte er doch wenigstens einnmal zu einem guten Lexikon gegriffen, dann wüßte er, was unter "Rassismus" zu verstehen ist. Es ist die Benachteiligung ANDERER, aufgrund ihrer Merkmale! Wenn ich also z.B. nicht neben Leuten wohnen möchte, die einer gewalttätigen Religion angehören, die zudem Frauenrechte mißachten, dann schädige ich diese Anderen nicht, sondern eventuell mich selber. Aber so weit wollte der Herr Fischer wohl lieber nicht denken!

    Seine Unterwürfigkeit gegenüber dem intoleranten Zeitgeist fällt auf ihn zurück!

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  • 7
    Populistisches Geschwätz
    von ALI_GATOR ,

    Das populistische, unüberlegte Geschwätz eines Turnschuhpeters entspricht dem gleichen Niveau wie der unsägliche Satz des AFDeppen über den Becker-Sohn, für den es wahrlich andere Angriffsflächen gibt, als sich über seine Hautfarbe auszulassen.
    Es sind eben nur Aussagen aus gegensätzlichen Richtungen.
    Es wäre aber wünschenswert, wenn der Herr Präsident mehr vor der eigenen Tür kehren würde. Ich weiß nicht, wann der Herr F. das letzte Mal in seiner Fankurve stand und die Schmähgesänge und Rufe gegen die Gegnerischen Spieler vernahm. Oder mit ansehen durfte wie die Ultras eine Reichskriegsflagge schwenken.
    Ein Prince Boateng hat mit seinen Aktionen und Statements da wesentlich mehr gegen den Rassismus erreicht als ein populistischer Dummschwätzer. Die Spieler die zu der Sache schweigen, scheinen aber klüger zu sein, wie ihr Präsident. Man kann gespannt sein wie der sich bei der Mitgliederversammlung weiter äußert.

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  • 8
    Lachhafte Aussagen von Streubing
    von HardTimes ,

    "...äußerte sich Wolfgang Steubing gestern und stärkte dem Eintracht-Präsidenten Fischer den Rücken: „Eintracht Frankfurt steht für Fairness, ein sympathisches Miteinander, Toleranz und gegen Antisemitismus und Rassismus“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende des Frankfurter Fußball-Bundesligisten ...."

    Fischer steht weder für Fairness, sympathisches Miteinander, Toleranz u.a.

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  • 9
    sport war schon immer politisch!!!! und herr Fischer hat
    von igeligel ,

    mehr als recht. Selbstverständlich darf jeder wählen was er will. Aber ein Verein darf auf klar sagen, wen er nicht haben will! und rassisten haben im Sport und auch sonstwo nix zu suchen! wie war das mit beckers sohn?

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  • 10
    Rassismus in all seiner Vielfältigkeit bekämpfen
    von HardTimes ,

    Dass Rassismus bekämpft werden muss, steht ausser Frage. Dies bezieht sich auf die von Becker jr. getätigte Aussage (Berlin sei eine - zu - weisse Stadt), ebenso auf die dämliche Replik des AfD Mitarbeiters. Rassismus ist vielfältig und kann auch bunt sein. Genauso zu verurteilen ist die Unterdrückung von Meinungen, zumal dann, wenn diese durch das GG gedeckt sind. Und an diesem Punkt sind die Aussagen von Herr Fischer mehr als problematisch. Der dahinter stehende Geist ist beängstigend. Auch wenn er vermeintlich das Gute will.

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  • 11
    Wo sind wir hier? In China, dem Iran oder einer Demokratie
    von Kuhno ,

    in der jeder wählen kann was er will ohne Repressalien zu befürchten? Dieser Herr Fischer ist eine Schande für die Demokratie und die Eintracht!

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  • 12
    Peter Fischer
    von FranzJosefsagt ,

    hat nicht mehr alle Latten am Zaun. Politik und sport verträgt sich nicht, das ist anscheinend jedem klar ausser Herrn Fischer. Ausserdem, darf jeder die Partei wählen die er für richtig hält, ebenso wie jeder hier in der BRD seine Meinung äussern darf. Das ist Demokratie !!

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