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Prozess: Rohrreiniger an Spielplätzen ausgestreut: Urteil erwartet

Ein 53-Jähriger soll an Spielplätzen ätzenden Rohrreiniger ausgestreut haben. Er fühlte sich wohl von Kinderstimmen verfolgt. Kommt er in die geschlossene Psychiatrie?
Ein Kinderspielplatz im Aachener Westpark. Der Angeklagte soll unter anderem hier ätzenden Rohrreiniger ausgestreut haben. Foto: Marius Becker Ein Kinderspielplatz im Aachener Westpark. Der Angeklagte soll unter anderem hier ätzenden Rohrreiniger ausgestreut haben.
Aachen. 

Im Prozess gegen einen Mann, der des Mordversuchs an Kindern mit ausgestreutem Rohrreiniger angeklagt ist, werden heute Plädoyers und Urteil erwartet.

Der 53-jährige, wahrscheinlich psychisch kranke Deutsche hat zugegeben, das ätzende Granulat im vergangenen Sommer an Plätzen mit spielenden Kindern ausgestreut zu haben. Ihn hätten Kinderstimmen verfolgt, die immer seinen Vornamen riefen. Er habe seine Ruhe haben, aber niemanden verletzen wollen. Vier kleine Kinder hatten zum Teil sehr schmerzhafte Verätzungen erlitten.

Nach einem ersten Gutachten ist der Mann psychisch krank und schuldunfähig. Das Gericht muss in dem sogenannten Sicherungsverfahren entscheiden, ob er in eine geschlossene Psychiatrie kommt.

(dpa)

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