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Miroslav Nemec kritisiert Touristenströme in Kroatien

Der Schauspieler, der aus Zagreb stammt, kann es nicht fassen, was in seiner Heimatstadt los ist, die von Touristenhorden bevölkert wird. Viel Geld ließen die Urlauber nicht in der Stadt, eher ihren Abfall, sagt er.
Miroslav Nemec, Schauspieler und Autor, beim Besuch auf der Frankfurter Buchmesse. Foto: Arne Dedert Miroslav Nemec, Schauspieler und Autor, beim Besuch auf der Frankfurter Buchmesse.
Frankfurt/Main. 

Der „Tatort”-Kommissar Miroslav Nemec erkennt seine Heimatstadt Zagreb nicht mehr wieder.

„Ich war jetzt unten. Die Hotels, die Restaurants - das hat sich sehr verändert. Und es sind sehr viele Touristen tatsächlich auch in Zagreb jetzt”, sagte der Darsteller des Münchner Fernseh-Kommissars Ivo Batic am Freitag auf der Frankfurter Buchmesse. „Ich bin im Hinterhof aufgewachsen, ich bin mit Ratten aufgewachsen und ich bin in armen Verhältnissen aufgewachsen, mit moderigen Gerüchen und Benzin in der Nase. Das ist mein Zagreb, meine Kindheit”, erinnerte sich der 64-Jährige.

Zwar habe Kroatien schon immer vom Tourismus gelebt. „Aber dieses Zuviel an Touristen, diese Schiffe, halte ich für keine tolle Sache”, meinte Nemec, der bei der weltgrößten Bücherschau für seinen Roman „Kroatisches Roulette - Mein zweiter Fall” warb. „Denn das Problem ist, dass die Touristen ja alles auf dem Schiff haben und nur durch die Stadt latschen, vielleicht ein Eis essen, und dann den Müll ablegen.” Das sei ein Problem, und das bringe wirtschaftlich auch den Städten nichts, schimpfte der Schauspieler und Musiker.

(dpa)
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